HIMMELSTADT

Suche nach Spuren aus dem Mittelalter

Mit modernster Technik wird derzeit an zwei Stellen in Himmelstadt nach Bodenspuren aus der mehr als 1200 Jahre alten Geschichte des Dorfes geforscht.
Gerhard Hilpert zeigt die regelmäßige Anordnung von etwa 20 rechteckigen Vertiefungen in der westlichen Kalkwand „Am Klas“. Sie dienten womöglich als Widerlager für das hier vermutete Zisterzienserkloster im 13. Jahrhundert.
Mit modernster Technik wird derzeit an zwei Stellen in Himmelstadt nach Bodenspuren aus der mehr als 1200 Jahre alten Geschichte des Dorfes geforscht. Geomagnetik, Radar- und Sonargeräte sollen mögliche Gebäudereste aus dem frühen Mittelalter sichtbar machen. Geduldig stapft Karl-Heinz Sander aus Himmelstadt in Gummistiefeln über das Feld „Am Klas“. Er zieht ein einachsiges Gefährt mit zwei Rädern und einem Gestell hinter sich her, das an einen großen Heurechen erinnert. Dann erfolgt ein Warnruf: „Auto kommt!“ und Sander bleibt stehen, bis das Fahrzeug auf der nahen Staatsstraße vorbei ...
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