STADELHOFEN

Süffiges Weißbier für das Feuerwehr-Jubiläum

Bierprobe: Die Feuerwehr Stadelhofen verkostete bei einer Bierprobe das für ihr Jubiläumsfest eingebraute Weizenbier. Landrat Thomas Schiebel (im Bild links) stach das erste Bierfass an, Dritter Bürgermeister Theo Dittmaier reichte das Weizenbierglas. Den Bieranstich beobachteten (von links) Kommandant Heribert Sendelbach, Vorsitzender Peter Kraft, Braumeister Wolfgang Seufert und Kreisbrandrat Manfred Brust.
Bierprobe: Die Feuerwehr Stadelhofen verkostete bei einer Bierprobe das für ihr Jubiläumsfest eingebraute Weizenbier. Landrat Thomas Schiebel (im Bild links) stach das erste Bierfass an, Dritter Bürgermeister Theo Dittmaier reichte das Weizenbierglas. Den Bieranstich beobachteten (von links) Kommandant Heribert Sendelbach, Vorsitzender Peter Kraft, Braumeister Wolfgang Seufert und Kreisbrandrat Manfred Brust. Foto: Josef Riedmann

(jr) Die traditionellen Festbierproben der Festwirte der Spessart-Festwoche in Lohr oder der Laurenzi-Messe in Marktheidenfeld zusammen mit Kommunalpolitikern nahm sich der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Stadelhofen zum Vorbild und lud ebenfalls zur Festbierprobe in die örtliche Brauerei ein.

Der Einladung waren Landrat Thomas Schiebel, Karlstadts dritter Bürgermeister Theo Dittmaier, Ortssprecher Martin Scheiner und Kreisbrandrat Manfred Brust gefolgt. Das Jubiläumsfest zum 110-jährigen Bestehen der Feuerwehr vom 24. bis 27. Juni 2011 wird die örtliche Pfarrbräu – neben der Martinsbräu Marktheidenfeld – mit einem süffigen Weißbier beliefern. Im idyllischen Garten des früheren Stadelhofener Pfarrhauses war der Weißbierpavillon aufgebaut, der im Festzelt als Ausschank eingerichtet wird.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Peter Kraft versicherte, dass die Vorbereitungen für das Fest, in die ein Großteil der Dorfgemeinschaft eingebunden sei, gut liefen. Mit der ausgewählten Festbrauerei habe der Vorstand vereinbaren können, dass die heimische Pfarrbräu, die Ein-Mann-Brauerei von Wolfgang Seufert, ihr Weizenbier ausschenken darf. Das komplette Fest könne Seufert (noch) nicht beliefern, stellte Kraft bedauern fest.

Mehrere Gründe führte Landrat Schiebel für sein Kommen zur Bierprobe an. So habe ihn eine gewisse Neugier auf die „Minibrauerei“ Pfarrbräu geleitet, deren Ruf schon weit über Stadelhofen hinausgedrungen sei. Als Landrat halte er zwar mehr „den Wein hoch“, aber auch das Bier und die Brauer im Landkreis seien ihm wichtig. Der Feuerwehr Stadelhofen wünschte er ein gutes Fest.

Kreisbrandrat Brust sah die Bierprobe als Auftakt des Jubiläumsfestes, für das er die Schirmherrschaft übernommen hat. Dem jungen Führungsteam der Feuerwehr wünschte er einen guten Erlös, der wieder der Feuerwehr und dem Ort zu Gute komme. Dritter Bürgermeister Dittmaier brachte seine Begeisterung für die Mithilfe der gesamten Ortsbevölkerung anlässlich des Festes zum Ausdruck. Dies halte die Gemeinschaft in dem Ort zusammen.

Landrat Schiebel steckte gekonnt das erste Fass des Festweißbieres an. Seit Kurzem fülle er sein Weizenbier auch im Fass ab, erläuterte Braumeister Seufert. Für das Feuerwehrfest habe er sechs Hektoliter eingebraut und sein Weißbier für das Feuerwehrfest nochmals verfeinert. Das Bier habe einen Alkoholgehalt von 5,4 Prozent und 12,8 Prozent Stammwürze. Der Geschmack sei fruchtig, weniger hopfenbetont mit einem Malzaroma im Vordergrund. Es handelt sich um ein ursprüngliches Weißbier aus etwa 60 Prozent Weizenmalz sowie hellem und dunklem Gerstenmalz. Bei einer deftigen Brotzeit konnten die Gäste das Festbier noch eingehend testen.

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