Gemünden

Tanzinsel Open Air Gemünden: Das ist neu

Am Samstag wird sich die Einwohnerzahl Gemündens verdoppeln: 10 000 Fans kommen zum siebten Tanzinsel-Festival. Schlechte Nachricht für alle, die noch keine Karte haben.
„Man muss das Leben tanzen" - so lautete 2017 das Motto des Tanzinsel-Festivals. Jetzt kommen wieder Tausende Musikfans nach Gemünden. Foto: Jens Jedamzik

Seit Mittwoch ist auch die siebte Tanzinsel ausverkauft: Am Samstag werden wieder 10.000 Musikfans die Einwohnerzahl Gemündens (Lkr. Main-Spessart) für zwölf Stunden verdoppeln und den Tag in Festival-Laune auf den Steinwiesen verbringen. Sieben bekannte DJs sind beim Elektro-Spektakel auf der großen Halbinsel zwischen Main und Hochwasserdamm aufgeboten: Fritz Kalkbrenner als Frontmann, Deborah de Luca, Etapp Kyle, Kobosil, Moonbootica, Oliver Koletzki und Gheist.

Auch am Eingang zum Gelände, in der Hafenstraße in Kleingemünden, werde es keine Karten geben, sagt Veranstalter Sebastian Kunz. Mehr als 10.000 Besucher seien nicht genehmigt, so Kunz, der zusammen mit Adam Cieplak und Patrick Haas die Geschäftsführung der Tanzinsel GmbH und Co. KG inne hat.

Was 2013 als Elektro-Open-Air mit damals 4000 Tanzinsulanern begann, ist mittlerweile ein Unternehmen geworden. Es brachte dieses Jahr ähnlich konzipierte Festivals nach Obernburg am Main ("Verträumte Angelegenheiten" am 1. Juni) und in die Schlossresidenz Rastatt ("Cocoon in the Red Residence" am 3. August) mit jeweils 5000 Besuchern. Wiederholungen im kommenden Jahr sind vereinbart, so die Tanzinsel-Geschäftsführer.

Damit 10.000 Besucher den Weg finden. Foto: Michael Fillies

Das Konzept des Gemündener Festivals bleibt auch heuer in etwa gleich und so wie bewährt. Doch auf eine Neuerung weist Kunz hin: Zum Einsatz kommt eine 8,50 Meter hohe muschelförmige Bühne, eine "Opera-Stage" aus Oberhausen.

Das Festival beginnt am Samstag um 11 und dauert bis zum Abschlussfeuerwerk gegen 23 Uhr. Die Veranstalter bitten die Tanz-Insulaner, wie im Vorjahr Fahrgemeinschaften zu bilden oder Bus und Bahn zu benutzen. Das Gelände liegt nahe der Innenstadt. Es gibt einen Shuttle-Verkehr zum Bahnhof, die Deutsche Bahn setzt Sonderzüge ein. Das Gelände ist bewirtschaft. Die Mitnahme von Taschen wird nur bis zur Din-A-4-Größe gestattet. Speisen und Flüssigkeiten sind verboten.

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