Zellingen

Tausend Strohballen brannten: Kripo verhaftet Tatverdächtigen

Es war Brandstiftung. Diese Vermutung hatte die Kriminalpolizei Würzburg schon am Tatort im Retzbacher "Affental" (Lkr. Main-Spessart). Ein Verdächtiger sitzt jetzt in U-Haft.
1000 Strohballen brennen im "Affental" bei Retzbach. Foto: Karlheinz Haase

Rund tausend Strohballen am Mittwochabend waren am Mittwoch auf spektakuläre Weise in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht. Kaum ist das Feuer gelöscht, vermelden jetzt die Würzburger Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft einen Fahndungserfolg.

Nachdem die Brandfahnder bereits zu Beginn eine Brandstiftung nicht ausschließen konnten, sei nach intensiven Ermittlungen schnell ein ein 22-jähriger Tatverdächtiger ins Visier der Ermittler geraten.

Auf Nachfrage der Redaktion hieß es weiter, dass der aus dem Landkreis Main-Spessart stammende Verdächtige noch am Freitag vorläufig festgenommen wurde. Er habe schließlich die Brandstiftung an den Strohballen eingeräumt. Wie die Ermittler genau auf den jungen Mann kamen, will die Kriminalpolizei aus ermittlungstaktischen Gründen jedoch nicht verraten.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg sei der Tatverdächtige noch am selben Tag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt worden. Dieser habe auf Grund des dringenden Tatverdachts der Brandstiftung Untersuchungshaft gegen den Mann veranlasst, heißt es in der Mitteilung weiter. Dort sitzt der Beschuldigte jetzt. 

1000 Strohballen brennen im "Affental" bei Retzbach. Foto: Karlheinz Haase

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