EUSSENHEIM

Teamarbeit war gefragt

Klaus Höfling (links) beobachtet aufmerksam den späteren Sieger des Teams aus Sachsenheim Gosbert Herrmann auf dem Parcours bei der „22. Eußemer Fassrallye“.
Klaus Höfling (links) beobachtet aufmerksam den späteren Sieger des Teams aus Sachsenheim Gosbert Herrmann auf dem Parcours bei der „22. Eußemer Fassrallye“. Foto: Peter Pillich

Trotz hoher Temperaturen und Sonne pur fanden sich zahlreiche Zuschauer im Hof der ehemaligen Filiale der Raiffeisenbank in Eußenheim ein, um sich die Wettkämpfe der „22. Eußemer Fassrallye“ anzuschauen. Allerdings nutzten die meisten Zuschauer den Schatten, während die Wettkämpfer der Sonne voll ausgesetzt waren.

Die Fassrallye findet als besonderes Highlight während des Hofschoppenfestes des Weinguts Höfling statt. Erstmals wurde von Udo Tschampa ein großes Fass auf der Hälfte des Parcours getragen.

„Auch dieses Mal ist wieder Teamarbeit gefordert“, erklärte zu Beginn Klaus Höfling, der die Moderation übernommen hatte und auch zahlreiche Details über die Wettkämpfer einfließen ließ.

Die Erwachsenen mussten, wie im Vorjahr auch schon, in Zweierteams antreten, während die Kinder und Jugendlichen allein um die Platzierungen kämpfen durften. Acht Teams hatten sich bei den Erwachsenen angemeldet, ein Team zog noch während des Wettbewerbs seine Anmeldung zurück.

Bei den Kindern und Jugendlichen traten aufgrund der Nachmeldungen noch während des Wettbewerbes sechs Teilnehmer an.

Da der Wettbewerb erstmals im Hof des ehemaligen Gebäudes der Raiffeisenbank stattfand, wurde der Parcours leicht verändert, sodass Rückschlüsse auf Zeiten aus den Vorjahren nicht möglich waren. Im Großen und Ganzen ähnelte der Parcours dem der Vorjahre, wobei nach dem Start das Fass zwischen zwei Kistenstapeln durchgerollt werden musste, dann über eine Wippe und erstmals um eine Buschgruppe herum, bevor es zum Ziel zurück ging.

Dass der Parcours durchaus auch schnelle Zeiten zuließ, bewies Klaus Höfling, der beim Probedurchgang nur 19 Sekunden brauchte. Mit der gleichen Zeit legte Gosbert Herrmann, der schon über zehn Mal diese Wettbewerb gewonnen hat, den Grundstock für den diesjährigen Sieg. „Mir wäre es aber lieber, ich könnte allein um den Sieg kämpfen“, erklärte er später auf Nachfrage.

Die Aussage von Klaus Höfling „Das Fass darf auch getragen werden“ nahm Udo Tschampa zum Anlass, es die Hälfte der Strecke zu tragen und damit den Grundstock zum zweiten Platz zu legen.

Bei den Erwachsenen gewannen Gosbert Herrmann und Volker Heiß (Sachsenheim) mit 48 Sekunden vor dem Team „Kirchberg“ (Eußenheim) mit Udo und Julian Tschampa mit 53 Sekunden und dem Team Betina und Walter Dittmaier (Sachsenheim) mit 55 Sekunden.

Bei den Jugendlichen konnte der zwölfjährige Jakob Höfling mit 18 Sekunden seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Zweiter wurde der 13-jährige Bruno Stöhr (beide Eußenheim) mit 21 Sekunden vor dem siebenjährigen Bastian Heiß (Sachsenheim), der 39 Sekunden benötigte. Jeweils 40 Sekunden benötigten der vierjährige Lukas Heiß (Sachsenheim) und das einzige Mädchen, die sechsjährige Magdalena Höfling (Eußenheim), 49 Sekunden der siebenjährige Raphael Reichelt (Freising-Langenbach).

Viel Beifall für die Teilnehmer gab es bei der Siegerehrung im Weingut Höfling, wo nicht nur die erfolgreichen Erwachsenen einen flüssigen Preis, sondern auch alle Kinder und Jugendlichen einen – natürlich alkoholfreien – Preis bekamen.

Klaus Höfling (Zweiter von links) mit den Siegern der „Eußemer Fassrallye' im Hof des Weinguts Höfling.
Klaus Höfling (Zweiter von links) mit den Siegern der „Eußemer Fassrallye" im Hof des Weinguts Höfling. Foto: Peter Pillich

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