MAIN-SPESSART

Teenie-Mütter boomen nur im Fernsehen

Deutliche Veränderung in Richtung spätere Mutterschaft zeigen sich in den letzten Jahrzehnten auch im Landkreis Main-Spessart. "Spätgebärend" wird eher zum Normalfall.
Babyboom neun Monate nach Weihnachten
So ein Bild von Neugeborenen könnte es im Haßfurter Krankenhaus bald nicht mehr geben. Wenn die Pläne des Klinik-Vorstands umgesetzt werden, wird die Entbindungsstation schließen. Foto: Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa
Mama U20? Kommt im realen Leben inzwischen seltener vor als im Fernsehen, wo die Teenie-Mütter boomen: 18 der insgesamt 1085 Babys, die 2017 im Kreis Main-Spessart geboren wurden, haben eine Mutter, die bei der Geburt jünger war als 20 Jahre. Das sind 1,7 Prozent der Babys. Last-Minute-Mutter kam öfter vor: 40 oder 3,7 Prozent der Neugeborenen haben eine Mutter, die bei der Geburt älter als 40 war. (Vorjahr: Teenie-Mütter 24/Ü40-Mütter: 39). Verglichen mit dem Vorjahr ist die Zahl der Geburten insgesamt im Kreis Main-Spessart gesunken. Da waren es 1096 Neugeborene.
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