Uettingen

Trachtenverein: Vorstand macht fast geschlossen weiter

Neuer und alter Vorstand: (von links) Kassiererin Karin Grimm, ehemaliger Vorstand (bis 2018) und Gründungsmitglied Roland Triebig, 1. Vorsitzende Natalie Schätzlein, 2. Vorsitzende Johanna Rippel, ehemaliger zweiter Vorstand Detlef Pathe und Schriftführerin Tanja Dworak.
Neuer und alter Vorstand: (von links) Kassiererin Karin Grimm, ehemaliger Vorstand (bis 2018) und Gründungsmitglied Roland Triebig, 1. Vorsitzende Natalie Schätzlein, 2. Vorsitzende Johanna Rippel, ehemaliger zweiter Vorstand Detlef Pathe und Schriftführerin Tanja Dworak. Foto: Mechtild Buck

Einigkeit herrschte im Trachten- und Bürgerverein Uettingen bei der Mitgliederversammlung im Fränkischen Landgasthof. Ohne Gegenstimmen wurde Natalie Schätzlein als erste Vorsitzende wiedergewählt. Schätzlein hatte sich selbst für die Fortführung des Amtes vorgeschlagen. "Ich mache das wirklich gerne", sagte sie freudestrahlend.

Die Kassiererin Karin Grimm und die Schriftführerin Tanja Dworak wurden ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zweite Vorsitzende wurde Johanna Rippel. Sie löste damit Detlef Pathe ab. Die Kassenprüfer (Burkard Rebhan und Walter Gastann) werden im Vier-Jahres-Rhythmus gewählt, sodass die Wahl erst 2021 wieder ansteht.

Nachdem Schätzlein die 22 anwesenden Mitglieder begrüßt hatte, verkündete sie stolz, dass sich der Verein in diesem Jahr schon über einen Zuwachs von sechs neuen Mitgliedern freuen kann.

Es folgte der Bericht der Kassiererin Karin Grimm. Einnahmen konnten unter anderem durch die Bewirtung des Treffens des Vereins für Sportplatzpflege erzielt werden. Eine größere Ausgabe fiel an durch den Ankauf einer kompletten Frauentracht. Kassenprüfer Burkard Rebhan lobte die Kassiererin für ihre "saubere und vorbildliche Kassenführung". Im Anschluss wurden Vorstand und Kassier einstimmig entlastet.

In einem kurzen Rückblick berichtete die Schriftführerin Tanja Dworak über die Termine, die der Verein im Jahr 2018 hatte. Unter anderem hatte die rührige Gruppe am Kiliani-Festzug in Würzburg teilgenommen. Für die Wohltätigkeitsveranstaltung "Celebration of Life" des Uettinger Bikers Jürgen Streit in der Music Hall hatten die Vereinsmitglieder selbstgebackenen Kuchen gespendet und die Veranstaltung in Trachten mit ihrer Anwesenheit bereichert. Die Veranstaltungen von Jürgen Streit gehen zu Gunsten der Elterninitiative tumor- und leukämiekranker Kinder in Würzburg e.V.

Für 2019 stehen der Kiliani-Festzug und "Celebration of Life" wieder an. Weitere wichtige Termine sind die Einweihung des Kultur-Wanderwegs am 21. Juli, die katholische Straßenkirchweih am 28. Juli, die evangelische Bohlenkirchweih am 1. September sowie das Erntedankfest im Herbst. Nebenbei gibt es viele runde und halbrunde Geburtstage zu feiern und eine Goldene Hochzeit.

Auf der Tagesordnung stand auch eine Satzungsänderung. In die Ehrenordnung wird die Möglichkeit der Verleihung von "Ehrenmitgliedschaften für besondere Verdienste im bzw. am Verein" aufgenommen. Ehrengabe für Ehrenmitglieder ist eine Beitragsfreistellung auf Lebenszeit. Über die Verleihung entscheidet der Vorstand, für den Beschluss ist eine einfache Mehrheit im Vorstand ausreichend.

Diskutiert wurde der Kiliani-Festzug (Braut-Zug) am 6. Juli, an dem neben den Vereinsmitgliedern auch Nichtmitglieder teilnehmen sollen. Schätzlein bat die Anwesenden, Uettinger Bürger auf ihre Teilnahme anzusprechen. Leihtrachten für Erwachsene und Kinder sind ausreichend vorhanden. Für die "Braut" hat sich schon eine Kandidatin gefunden und Bürgermeister Heribert Endres hat seine Teilnahme schon fest zugesagt. Die Teilnehmer müssen allerdings gut zu Fuß sein, da der Zug von der Residenz durch die ganze Fußgängerzone bis zur Talavera geht. Den Bus für die Anfahrt zahlt die Stadt Würzburg und alle Teilnehmer bekommen eine Maß Bier gratis. Am 22. Juni ist eine letzte Absprache zum Ablauf mit Trachtenanprobe für Nichtmitglieder geplant.

Der Trachten- und Bürgerverein Uettingen wurde im Jahr 2002 gegründet und hat zurzeit 37 Mitglieder. Er widmet sich der Heimat- und Brauchtumspflege und versucht, die örtliche Volkstracht wieder in das Dorfleben zu integrieren.

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