Rieneck

Trinkwasserversorgung leistungsfähig halten

Die aktuelle Leistungsfähigkeit der Trinkwasserversorgung will Rieneck auch künfig erhalten. Dazu sucht Rieneck ein Ingenieurbüro, das die dafür nötigen Maßnahmen begleitet. Foto: Helmut Hussong

Mit der Sicherstellung der aktuellen Leistungsfähigkeit der Trinkwasserversorgung auch für künftige Zeiten hat sich der Stadtrat eine Aufgabe vorgenommen, die das Gremium noch über Jahre hinweg beschäftigen wird. Ein solches Projekt lässt sich nur mit Unterstützung von Fachfirmen bewältigen. Die Stadtverwaltung hatte sich auf Grund einer vorangegangenen Entscheidung um entsprechende Angebote bemüht. Davon lagen dem Gremium jetzt drei zur weiteren Entscheidung vor.

"Die Firmen waren alle vor Ort, um sich die Sachlage anzuschauen", informierte Bürgermeister Wolfgang Küber. Hinsichtlich Umfang, Inhalt und Detailtiefe seien die Angebote recht unterschiedlich. "Die drei Bewerber sollen ihre Angebote nochmals direkt dem Stadtrat vorstellen", schlug Küber vor. Danach könne das Gremium entscheiden, wer den Zuschlag erhalte. Die wichtigen Themenfelder seien die ausreichenden Löschwasserversorgung, der Ringschluß für des Schellhofgebiet, eine eventuelle Notversorgung von Gemünden aus und ein zweites Standbein bei den Trinkwasserquellen.

Bei der Bauausschusssitzung im September seien vorrangig die Notversorgung über Gemünden und die Löschwasserversorgung festgelegt worden, erinnerte Gertrud Herrmann. Die Suche nach weiteren Quellen sei "noch nicht der vordringliche Bedarf", Dagegen wäre es notwendig, eine automatische Aufzeichnung der täglichen Quellschüttung vor Ort und der Zuflussmenge am Hochbehälter zu erhalten. Dadurch könne man auch Rohrbrüche in der Zuflussleitung erkennen.

"Wir brauchen ein Ingenieurbüro, das uns über mehrere Jahre begleitet und die Maßnahmen der Trinkwasserversorgung in Rieneck betreut", verdeutlichte Silvester Krutsch, weil andere Räte die Aufträge bei Bedarf an unterschiedliche Firmen vergeben wollten. Eine der wichtigen Aufgaben sei die hydraulische Berechnung des Netzes, um die Löschwasserversorgung sicher zu stellen. "Bevor wir eine Firma einschalten, sollten wir uns einig sein, was überhaupt gemacht werden soll", erklärte dagegen Christoph Münch. Dazu gehöre die Klärung der Notversorgung über Gemünden.

"Wir können eine Sondersitzung einschieben und die Firmen getrennt ihre Konzepte vorstellen und Fragen beantworten lassen", schlug Küber nochmals vor.

Erneut gab es eine Anfrage von Anliegern der Frühlingsstraße zur Erstellung des Verbindungsweges Richtung Walter-Bloem-Ring. Man habe gesehen, dass Vermessungspunkte angezeichnet sind. "Geht jetzt die Ausschreibung los, wird die Hecke entfernt, und wann gehen die Baumaßnahmen los", lautete die hoffnungsvolle Frage einer Anliegerin. Denn die Anlage dieses Verbindungsweges zieht sich mittlerweile schon sehr lange hin.

Die Beurkundung zur Übernahmen der Fläche müsse vom Stadtrat noch genehmigt werden und dann gehe es in die Rodung, antwortete Bürgermeister Wolfgang Küber. Auch müsse der Stadtrat noch festlegen, in welcher Form der Verbindungsweg ausgebaut wird. Es werde mit Sicherheit Mai, wenn ein rollatorgerechter Ausbau gewählt werden, beantwortete Küber die Frage nach dem Fertigstellungstermin. "Der Weg muss komplett fertiggestellt werden, bevor er eröffnet wird", wies der Bürgermeister auf eine bestehende Vereinbarung hin.

Schlagworte

  • Rieneck
  • Helmut Hussong
  • Baumaßnahmen
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Hydraulik
  • Ingenieurbüros
  • Kommunalverwaltungen
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Wolfgang Küber
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!