Rieneck

Umfahrung der Vollsperrung bereitet Anliegern Sorgen

Die inoffizielle Umfahrung der künftigen Vollsperrung zwischen Rieneck und Schaippach bereitet den Anliegern Sorgen. "Das zu erwartende erhöhte Verkehrsaufkommen macht uns etwas Kopfzerbrechen", so eine Anliegerin des Schneckenwegs in der jüngsten Stadtratssitzung. Sie äußerte ihre Befürchtungen über Staubentwicklung und zu schnelles Fahren. Zusätzliche Staubentwicklung gebe es zunächst auch für die angekündigten "Orientierungsrunden", die zeitnah zur Sperrung für Rienecker am Freitag und Samstag, 3. und 4. Mai, vormittags im Halbstundentakt unter Führung der Stadt mit dem eigenen Pkw der Interessierten stattfinden.

Die Nutzung der Forststraßen sei bei allen Unzulänglichkeiten ein Angebot, um die um viele Kilometer längere offizielle Umleitung zu verkürzen, sagte Bürgermeister Wolfgang Küber. "Es muss jeder selbst entscheiden, ob er das sich und seinem Auto antut", so der Bürgermeister. Staub und Schottersteinchen führten zu Verschmutzungen und könnten Schäden am Fahrzeug verursachen. Im Wohnbereich werde man nochmals zusätzlich durch Aufsprühen der Zahl 30 und entsprechende Hinweisschilder auf die Tempo-30-Zone hingewiesen.

Stadträtin Jutta Zügner schlug vor, die mobilen Straßenverengungen von der Bahnhofstraße an den Schneckenweg umzusetzen. Das könnte zusätzlich helfen, die Geschwindigkeit zu reduzieren und den Verkehr zu beruhigen. Die Anlieger des Schneckenwegs hoffen, dass auch noch der Läusberg als etwas kürzere Wegstrecke zur Umfahrung zusätzlich benutzt wird und so Entlastung bringt. "Möglich ist es, aber für normale Pkw wegen der ungünstigen Ausfahrt im oberen Bereich nicht ganz einfach zu befahren", stellte Küber dazu fest.

Die Sanierung des Bürgerzentrums schreitet weiter voran. Allerdings scheint es aktuell schwer, Handwerker zu bekommen. Bei den beiden anstehenden Gewerken waren trotz Beteiligung vieler Firmen nur jeweils ein Angebot eingegangen. So gingen die Arbeiten zur Lüftungsinstallation für 119 697 Euro an die Firma BHP (Karlstadt) und die Elektroarbeiten für 294 602 Euro an die Firma Elektro Vetter (Wernfeld). Das Ingenieurbüro Hüfner Consult (Bad Kissingen) hat im März eine Kostenberechnung für die Sanierung des Bürgerzentrums mit 569 490 Euro durchgeführt. Daraus ergeben sich für das Honorar mehr kosten von 9719 Euro.

Bei den Trockenbauarbeiten stellt sich heraus, dass die Decke zum Spitzboden (im Bereich des Foyers vor dem Festsaal), eine Rippendecke ist. Daraus ergeben sich ebenfalls Mehrkosten von 9812 Euro. Dem Nachtragsangebot der Firma Erwin Höfling & Sohn stimmte das Gremium ebenfalls zu.

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