GEMÜNDEN

Unterstützung beim Neujahrsputz hat schon Tradition

Nach getaner Arbeit: Zwölf Ahmadija-Mitglieder halfen dem städtischen Bauhof beim Aufräumen in der Gemündener Altstadt.
Nach getaner Arbeit: Zwölf Ahmadija-Mitglieder halfen dem städtischen Bauhof beim Aufräumen in der Gemündener Altstadt. Foto: Ferdinand Heilgenthal

Zum Neujahrsmorgen gehört neben dem Neujahrsbrezel leider auch der Anblick von ausgebrannten Böllern, Reste von Raketen und leere Sektfläschchen am Straßenrand.

In Gemünden ergab sich dadurch eine weitere Tradition: Das Einsammeln der Hinterlassenschaften zum Jahreswechsel durch die Mitglieder der muslimischen Glaubensgemeinschaft Ahmadija, zu deren Grundsätzen es zählt, im jeweiligen Gastland Hilfsbereitschaft zu zeigen.

Seit Jahren unterstützen sie die Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Gemünden bei den Aufräumungsarbeiten und Bauhof-Chef Martin Kastner weiß dieses Engagement zu schätzen: „Sie kennen sich aus und wissen genau, wo in der Altstadt die Schwerpunkte sind.“ Immerhin sammelten die in ihrem Heimatland Pakistan wegen ihrer Glaubensrichtung mit Verfolgung und Tod bedrohten Gemündener Neubürger innerhalb kürzester Zeit 20 große Müllsäcke voller Abfall.

Sie waren so emsig, dass sie schon vor der angesetzten Zeit für die Aktion fertig waren und es nach getaner Arbeit gerade noch zu einem Gruppenbild reichte, bevor sich diee Teilnehmer ein gutes neues Jahr wünschten und zu einem gemeinsamen Frühstück verabschiedeten.

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