Gerbrunn

Uralte Tradition der Flurprozession

Nicht viele Traditionen der Kirche können auf eine so lange Zeit zurückblicken: Seit dem 5. Jahrhundert gibt es den volkskirchlichen Brauch der Prozessionen über Acker und Flur in den Tagen vor Christi Himmelfahrt.
Die Gerbrunner Bittprozession in der Flur im Süden des Ortes. Foto: Reinhard Kies
Nicht  viele Traditionen der Kirche können auf eine so lange Zeit zurückblicken: Seit dem 5. Jahrhundert gibt es den volkskirchlichen Brauch der Prozessionen über Acker und Flur in den Tagen vor Christi Himmelfahrt. Der Bischof von Vienne in Frankreich ordnete  erstmals wegen Erdbeben, Unwetter und Missernten und daraus resultierender Hungersnot Bittprozessionen an. Mit Papst Leo III wurde der Brauch der Flurumgänge Anfang des 9.Jahrhunderts in der gesamten Kirche eingeführt. Die Gläubigen bitten um eine gute Ernte.
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen