MARKTHEIDENFELD

VdK-Bilanz: 3500 Anträge, 2000 Widersprüche und 450 Klagen

Beim 19. Verbandstag des VdK Main-Spessart berichtet Kreisgeschäftsführerin Aurica Gruber über die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen für die fast 9300 Mitglieder.

In den vergangenen vier Jahren ist der VdK Main-Spessart um 601 Personen auf 9291 Mitglieder angewachsen. Man zählte 2408 Neuaufnahmen, 29 Wiedereintritte und 230 Zuzüge. 771 Mitglieder verstarben in diesem Zeitraum. 255 Wegzüge machten sich bemerkbar und 1040 Austritte waren zu verzeichnen. Die Zahl der Ortsverbände blieb mit 47 fast stabil. In vier Ortsverbänden blieb die Suche nach einem neuen Vorstand vorläufig ohne Erfolg.

Seit einem Jahr ergänzt Kai Kellersohn aufgrund steigender Mitgliedschaften das Beraterteam der Geschäftsstelle und hat den Sprechtag in Karlstadt übernommen. Roland Wolter ist aushilfsweise für den Sprechtag in Lohr zuständig. Die Sprechzeiten, zu denen vorher telefonisch (0 93 91 - 98 47 20) Termine vereinbart werden müssen, sind:

• Marktheidenfeld (VdK-Kreisgeschäftsstelle, Fränkisches Haus, Adenauerplatz 7): Dienstag von 9.00 bis 18.00 Uhr, Mittwoch von 8.00 bis 15.00 Uhr sowie Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr;

• Karlstadt (Stadtverwaltung, Fraktionszimmer im Rathaus, Zum Helfenstein 2): Montag von 8. 30 bis 15.30 Uhr;

• Lohr (VdK-Geschäftsstelle, Rathausgasse 18): Donnerstag von 8.30 bis 15.30 Uhr.

Bei über 15 000 sozialrechtlichen Beratungen stellte man im Bereich des VdK Main-Spessart während der vier vergangenen Jahre etwa 3500 Anträge, formulierte über 2000 Widersprüche und reichte etwa 450 Klagen ein. Für die Mitglieder wurden Nachzahlungen in einer Gesamthöhe von knapp 1,5 Millionen Euro erstritten.

Die Sammlung „Helft Wunden heilen“ ergab dank freiwilliger Helfer in den letzten vier Jahren einen durchschnittlichen Jahresbetrag von 18 000 Euro im Landkreis Main-Spessart. Der zehnprozentige Anteil, der beim VdK-Kreisverband verblieb, kam fürsorgerischen Beihilfen zugute, die im akuten Notfall für Mitglieder geleistet werden können.

Gruber dankte ihren hauptamtlichen Kollegen und den ehrenamtlichen Helfern vor Ort, die zu dieser beeindruckenden Leistungsbilanz beitrugen.

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