Karlstadt

Verkehrssicherheitstag an der Karlstadter Realschule

Oberkommissar Stefan Kaiser mit dem „Gurtschlitten“ und der verunglückten Puppe beim Verkehrssicherheitstag an der Karlstadter Realschule. Foto: Peter Wenger

Jessica ist 13 Jahre alt und befindet sich auf dem Weg nach Hause. Die Schülerin weiß um die Gefahren im Straßenverkehr und wie sie sich verhalten muss. Jessica ist Darstellerin eines Lehrvideos, das Hauptkommissar Winfried Gehrig den 5. Klassen der Realschule Karlstadt zeigt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Rahmen des Verkehrserziehungstags, der jährlich durchgeführt wird, erklärt Gehrig den Schülern in lockerem und eindringlichem Ton unter anderem, was der tote Winkel ist. Außerdem zeigt er ihnen am Bild, dass die Räder der hinteren Achse eines Lkws beim Abbiegen eine engere Kurve nehmen als die der vorderen. Im Film sehen die Schüler schließlich, dass Jessica an der Straße einen Schritt nach hinten geht, um nicht Gefahr zu laufen, erfasst zu werden.

An diesem Sicherheitstag sollen das Bewusstsein für Gefahrensituationen geschärft und Unfallsofortmaßnahmen vermittelt werden. So treffen die Schüler an der nächsten Station auf Oberkommissar Stefan Kaiser und erfahren, dass sich die heutige Anschnallpflicht erst nach und nach entwickelt hat. Es gab sogar Zeiten, in denen Kraftfahrzeuge überhaupt keine Gurte hatten. Seit den 60er Jahren habe der Sicherheitsgurt mehr als einer Million Menschen weltweit das Leben gerettet, fährt der Polizist fort und simuliert daraufhin am Gurtschlitten den frontalen Aufprall eines Fahrzeugs mit zehn Stundenkilometern auf ein Hindernis. Eine Puppe, die in der Folge in hohem Bogen herausgeschleudert wird, verdeutlicht den Schülern den Ernstfall, wenn der Gurt nicht angelegt ist.

Weiter geht es für die Schüler in einem Bus. Lydia Hummel vom Landratsamt Main-Spessart informiert darüber, wie man sich während einer Fahrt richtig verhält. Die Schüler erfahren darüber hinaus, dass der Platz in der Mitte der letzten Reihe grundsätzlich aus Sicherheitsgründen nicht besetzt sein dürfe, obwohl es ihn gebe. Ein Bremsmanöver verdeutlicht hinterher, was passieren würde, wenn man dort unangeschnallt säße.

Ein Rettungswagen des Roten Kreuzes bildet den Abschluss des Vormittags. Aufgeteilt in zwei Gruppen dürfen die Schüler das Innenleben dieses Fahrzeugs begutachten und ausprobieren, wie es sich anfühlt auf der vollautomatischen Transportliege. Währenddessen erläutert eine Sanitäterin der anderen Gruppe, warum die stabile Seitenlage lebensrettend sein kann und wie man bewusstlose Personen in diese Position bringt.

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