Helmstadt

Via Vicis verzauberte in der St. Martin Kirche

Unter der künstlerischen Leitung von Dirigent und Komponist Hubert Hoche präsentierte sich der Projektchor Via Vicis, unter dem Motto "Mensch und Gott" mit außergewöhnlichen Chorwerken. Foto: Elfriede Streitenberger

Ein ergreifendes Chorkonzert konnten rund 150 Zuhörer am Sonntagabend zum Wochenendausklang in der Kirche St. Martin in Helmstadt genießen. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Felix Altheimer konnte sich nicht nur über die tolle Musik, sondern auch über die Spenden freuen. Schließlich waren die Gäste der Veranstaltung statt eines Eintrittspreises um Spenden für die bevorstehende Sanierung der Orgel und die Katholische Öffentliche Bücherei gebeten worden. Unter der künstlerischen Leitung von Dirigent und Komponist Hubert Hoche präsentierte sich der Projektchor Via Vicis unter dem Motto "Mensch und Gott" mit außergewöhnlichen Chorwerken.

Die Frage nach Gerechtigkeit

"Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen": Mit dem mehrmaligen eindringlichen Ruf begann das Konzert mit der Frage nach der Gerechtigkeit Gottes. Die Worte aus dem Buch Hiob konnten hierauf keine einfache Antwort geben. Auch in Johannes Brahms gleichnamiger Motette bleibt sie letztlich unbeantwortet.

Ein weiterer Chorsatz war "God so loved the world" des Engländers Bob Chilcott. Bei diesem Lied unterstrich Brigitte Büttner mit ihrem Sopran-Solo die Qualität ihrer Stimme. Mit "O gracious light", einer feierlichen Hymne zum Lobpreis der Heiligen Dreifaltigkeit, begeisterte der Chor und unterstrich seine anspruchsvolle Stimmqualität.

Das zweite Konzertthema "Mensch, Liebe und Natur" beschrieb der zeitgenössische Komponist Nicholas Myers mit "The winter’s night" einfühlsam und sanft mit schwebenden Akkorden. Frühlingslieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy standen im Mittelpunkt des Konzerts. Das folgende Programm, durch das Sabine Kohlhepp führte, reichte von klassischen und bekannten Komponisten wie Anton Bruckner über Liedgut von zeitgenössischen Künstlern wie Bob Chilcott oder Howard Helve. Einer der absoluten Höhepunkte und mit viel Beifall belohnt war das Stück "winters night" von Nicholas Myers.

Chormitglieder aus der Region

"Via Vicis", der Titel des Ensembles, ist der lateinischen Sprache entnommen und bedeutet frei übersetzt "Verschiedene neue Wege". Die 30 Sängerinnen und Sänger aus der Region Würzburg, Marktheidenfeld, Lohr und Aschaffenburg sind mit aller Leidenschaft bei der Sache. Die Pfarrgemeinde St. Martin war der Veranstalter des Benefizkonzerts, die Spenden werden für die Orgel und den Kindergarten verwendet.

Unter der künstlerischen Leitung von Dirigent und Komponist Hubert Hoche präsentierte sich der Projektchor Via Vicis, unter dem Motto "Mensch und Gott" mit außergewöhnlichen Chorwerken. Foto: Elfriede Streitenberger

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