Karlstadt

Volles Haus im Wohnstift Bodenstein

Viele hundert Interessenten nahmen den Tag der offenen Tür im Wohnstift Bodenstein zum Anlass, die Anlage in Augenschein zu nehmen. Foto: Günter Roth

Mit so einem riesigen Ansturm hatten die Verantwortlichen des Wohnstifts Andreas Bodenstein der Rummelsberger Diakonie am tegut-Kreisel nicht gerechnet. Über 400 Interessenten waren dem Angebot gefolgt, im Rahmen eines Tags der offenen Tür die neuen Räume noch vor der offiziellen Inbetriebnahme zu besichtigen und sich über das besondere Konzept des Wohnstifts zu informieren.

Weiter Blick auf die Karlstadter Siedlung vom oberen Stockwerk des Wohnstifts "Andreas Bodenstein". Foto: Günter Roth

Unter den Besuchern waren etwa zu gleichen Teilen Senioren, die sich konkret für einen Platz im betreuten Wohnen interessierten, Angehörige von Pflegebedürftigen und solchen Leuten, die sich für ihre eigene Zukunft ein Bild machen wollten. Einige nahmen auch ihre bereits gemieteten Zimmer in Augenschein.

Eine davon war Betti Rumpel aus Heßlar. Die gehbehinderte 81-Jährige bezieht in 14 Tagen ein Appartement mit Blick auf die Karlstadter Siedlung. Ihr sagt besonders der großzügige Schnitt ihres Zimmers zu mit geräumiger Sanitäranlage und der kleinen Küchenzeile, wo sie sich auch selbst ein Essen zubereiten kann. Sozialen Kontakt kann sie weiterhin mit ihren Töchtern haben oder nach Bedarf innerhalb des Hauses.

Klara Holzmann (Name geändert) ist zehn Jahre älter und im Gegensatz zu ihrem Mann noch relativ rüstig. Beide stammen aus Urspringen, die Tochter lebt allerdings kaum 100 Meter vom Wohnstift entfernt. Bislang hat Klara in ihrem Haus noch vieles selbst erledigt, aber das Anwesen dort ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Deshalb haben die beiden ein Zweizimmer-Appartement gemietet.

Viele hundert Interessenten nahmen den Tag der offenen Tür im Wohnstift Bodenstein zum Anlass, die Anlage in Augenschein zu nehmen. Foto: Günter Roth

Eigentlich hatte die Leiterin des Wohnstifts Daniela Weyerich geplant, die Besucher in Gruppen durch das Haus zu führen, doch angesichts des übergroßen Zuspruchs mussten die Interessenten weitgehend die Anlage auf eigene Faust erkunden. Allgemeine Zustimmung fanden dabei die Zuschnitte der Wohnräume, die helle, lichte Gestaltung und die herrliche Aussicht – trotz des trüben Nieselregens.

Besonders die "Jungsenioren" begrüßten das Angebot des betreuten Wohnens, bei dem man in aller Selbstständigkeit in seinen privaten Räumen leben kann, trotzdem den Grundservice rund um die Uhr hat und bei Bedarf Zusatzleistungen wie die ambulante Pflege - ähnlich der im eigenen Haus - hinzubuchen kann.

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