LOHR

Von Maffay über Caterina Valente zu CCR

„D.A.B. – die Andere Blasmusik“ bot einen bunten Strauß an Stilrichtungen im Kulturkeller des Weinhauses Mehling.
„D.A.B. – die Andere Blasmusik“ bot einen bunten Strauß an Stilrichtungen im Kulturkeller des Weinhauses Mehling. Foto: Ute Brummer

Was ist los in Lohr? Am Freitag abend spielte „D.A.B. Die Andere Blasmusik“ im Kulturkeller des Weinhauses Mehling und nur 20 Zuhörer waren da, Bedienung und Presse mitgerechnet. Lag es am freien Eintritt, nach dem Motto „Was nichts kostet, kann nichts Gescheites sein“? Doch weit gefehlt. Die Jungs waren klasse!

Zur Eröffnung spielten die sechs Musiker „Happy together“. Kein Titel hätte passender sein können. Mit jedem Stück war die Spielfreude mehr zu spüren und übertrug sich auf die Zuhörer. So entstand ein exklusiver Abend für ein handverlesenes Publikum, das die präsentierten Soli mit viel Beifall würdigte.

Abwechslungsreich

Die Darbietungen erstreckten sich auf die unterschiedlichsten Stilrichtungen. Eigens arrangiert von Bandleader Rainer Heinz umfasste das fast dreistündige Programm einen bunten Mix aus Swing, Soul, Funk, Jazz, Bossa Nova, Rock und Pop. „Über sieben Brücken musst du gehen“, „Quando, Quando“ (Catharina Valente), und „Proud Mary“ (CCR) waren weitere bekannte Titel im ersten Programmteil.

Es folgten „LA Cat“, „Fever“ und ein Potpourri von Earth, Wind and Fire, Duke Ellingtons „Take the A-Train“, „New York, New York“ (Frank Sinatra), „Just a Giggolo“ bis hin zu „Wake me up before you go go“ (George Michel) und „You can leave your had on“ (Joe Cocker) und noch viele weitere.

Eigener Stempel

Die Bläser Patrick Ulrich (Trompete), Frank Rüfer (Tenorsaxophon), Bandleader Rainer Heinz (Altsaxophon) und Martin Reinhart (Posaune), unterstützt von Florian Heinz am Schlagzeug und Roland Krämer am E-Bass, drückten jeder Stilrichtung ihren eigenen Stempel auf. Rhythmus, Tempo, und Stimmung wurden entsprechend angepasst. Zum Schluss des abwechslungsreichen Programms gab es einen Potpourri der Blues Brothers.

„Wenn Ihr wollt, könnt Ihr noch Zugabe brüllen“, forderte Krämer die Zuhörer auf. Mit Sinatras „My Way“ und einem sehr gefühlvollen Posaunensolo ging ein beschwingter Abend zu Ende. Die wenigen Zuschauer hatten einen tolles Konzert genossen.

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