Würzburg

Vorsicht vor hoher Waldbrandgefahr in Unterfranken

Ein Funke genügt: In den Landkreisen Main-Spessart, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld herrscht höchste Waldbrandgefahr. Was man jetzt auf keinen Fall tun darf.
Flammen im Wald zwischen Rengersbrunn und der Bayrischen Schanz im Landkreis Main-Spessart: Mehr als drei Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz am Dienstag, 8. April, dieses Jahres.
Flammen im Wald zwischen Rengersbrunn und der Bayrischen Schanz im Landkreis Main-Spessart: Mehr als drei Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz am Dienstag, 8. April, dieses Jahres. Foto: Berthold Diem

Mit der ungewöhnlich warmen und trockenen Witterung im April nimmt die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Bayerns stark zu. Darauf weist Forstministerin Michaela Kaniber in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hin. Besonders hoch ist derzeit die Gefahr in weiten Teilen Nordbayerns, also auch in Unterfranken.

Die Gefahr von Waldbränden wird im Laufe der Woche weiter zunehmen. In den Landkreisen Main-Spessart, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Aschaffenburg, Miltenberg, Roth, Neumarkt in der Oberpfalz und Nürnberger Land wird schon jetzt zeitweilig die höchste Gefahrenstufe 5 erreicht. Auch in der südlichen Hälfte Bayerns verschärft sich die Lage. Um die Gefahrenlage zu überwachen, wurden in einigen Regierungsbezirken bereits Luftbeobachtungen angeordnet.

Parken: Vorsicht vor entzündbarem Untergrund

Trockene Nadelstreu und am Boden herumliegende Zweige sind leicht entzündlich. Ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen folgenschweren Brand auszulösen. Waldbesuchern wird daher geraten, auf jede Form von offenem Feuer zu verzichten und im Wald das bis Ende Oktober geltende Rauchverbot unbedingt einzuhalten.

Ein Risiko sind Fahrzeuge mit heißem Katalysator: Autofahrer sollten derzeit auf keinen Fall auf leicht entzündbarem Untergrund parken.

Waldbesitzern wird empfohlen, beim Aufarbeiten von Borkenkäferschäden anfallendes Holz, Reisig und Kronenmaterial nicht zu verbrennen, sondern aus dem Wald abzutransportieren oder zu hacken. Besonders brandanfällig sind lichte Kiefernbestände und stark frequentierte Wälder in Ballungsgebieten.

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