Thüngen

Vortrag zu 100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Am Mittwoch, 6. November, um 19 Uhr findet eine Ausstellung mit einem circa einstündigen Programm über die Kriegsgräberfürsorge und Vermissten-Recherche im evangelischen Gemeindehaus in Thüngen statt, heißt es in einer Pressemitteilung.

1919, ein Jahr nach Ende des Ersten Weltkriegs, gründete sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Zu den prominentesten Unterstützern zählte schon damals der spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer. Die Gräber des Ersten Weltkriegs in würdiger Form zu erhalten und den Angehörigen Orte des Gedenkens zu geben, waren zentrale Anliegen des Vereins. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Volksbund in Deutschland einen großen Beitrag zum Aufbau der Kriegsgräberstätten geleistet und kümmert sich um die Pflege und den Erhalt von 832 deutschen Kriegsgräberstätten in 46 Ländern.

Beinahe 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden in Ost- und Südosteuropa immer noch die Gebeine gefallener Soldaten geborgen und beigesetzt. Der Volksbund versteht sich als humanitäre Organisation, die neben ihren Kernaufgaben ebenso die Erinnerungskultur und die Völkerverständigung fördert.

Oliver Bauer, Bezirksgeschäftsführer der Kriegsgräberfürsorge in Unterfranken, wird am Mittwoch, 6. November, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus einen Vortrag über die Entstehung, Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kriegsgräberfürsorge halten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zum Thema oder zur Recherche nach Gefallenen oder Vermissten zu stellen. Der Eintritt ist frei.

Sollte es Fragen zu bestimmten Personen (Vermissten oder Gefallenen) geben, dürfen diese bereits im Vorfeld mit Angabe (Name, Alter, Geburtsort und letzter Aufenthaltsort) an den Bürgermeister des Marktes Thüngen gestellt werden. Sollte es irgendwelche Eintragungen geben, werden diese noch während der Veranstaltung mitgeteilt. Eingeladen sind auch interessierte Bürger aus den umliegenden Gemeinden.

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