Neubrunn

Wasserleitungen und eine neue Mobilfunksendeanlage

In der letzten Gemeinderatssitzung in Neubrunn wurden folgende Tagesordnungspunkte behandelt:

• Der Förster, Timo Renz, von der Forstbetriebsgemeinschaft hielt einen Rückblick auf den Hieb von 2018 und legte den Jahresbetriebsplan für 2019 für die Forstbetriebsarbeiten im Gemeindewald Neubrunn und Böttigheim vor. Er erklärte in welchen Flurstücken wie viel Fläche und Festmeter für die Endnutzung, die Altdurchforstung, die Jungdurchforstung und die Jungpflege vorgesehen sind. Außerdem legte er dar, für welche Flächen noch Instandsetzungskosten eingeplant werden müssen. Der Gemeinderat beschloss den vorgelegten Jahresbetriebsplan.

• Der Bürgermeister trug dem Gemeinderat die eingegangenen Anregungen und Bedenken aus der erneuten Behördenbeteiligung und der Öffentlichen Auslegung nach Paragraf 4, Absatz 2, Paragraf 3, Absatz 2 und Paragraf 2, Absatz 2 Baugesetzbuch für den abgeänderten Bebauungsplan "Kirchenberg" vor und erläuterte die jeweiligen Abwägungsvorschläge. Das Gremium stimmte den einzelnen Punkten zu. Daraufhin beschloss der Gemeinderat den Satzungsbeschluss und beauftragt die Verwaltung mit der ortsüblichen Bekanntmachung.

• Der Gemeinderat beauftragt das Planungsbüro BRS aus Marktheidenfeld mit den Leistungsphasen 1 bis 4 für die Planung zweier barrierefreier Bushaltestellen im Bereich des Rathauses Neubrunn.

• Für den von den Bürgern gewünschten späteren Anschluss der Stichstraße und das sinnvolle Verlegen der Trasse für Wasserleitung und Kanal des neuen Baugebietes Kirchenberg an die Tulpenstraße ist die Ausweisung eines neuen Bebauungsplanes unterhalb des jetzt bereits laufenden Bebauungsplanes sinnvoll. Mit der Entwicklung des Bebauungsplanes Kirchenberg II wird das Ingenieurbüro Stubenrauch aus Königsberg beauftragt.

• Zur Sanierung und den Lageranbau an die Frankenlandhalle in Böttigheim ist eine Brandschutzprüfung vorgeschrieben. Der Gemeindeverwaltung liegen drei Angebote vor. Der Marktgemeinderat vergab den Auftrag an das Büro Vonhof und Gatzmaga aus Würzburg.

• Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat darüber, dass in Neubrunn die Errichtung einer Hochfrequenzanlage geplant ist. Die Vodafone GmbH möchte eine neue Mobilfunksendeanlage errichten und damit die Telekommunikationsinfrastruktur in Neubrunn zu verbessern. Das Gemeindegremium beschloss, dass der Markt Neubrunn über das weitere Vorgehen zu informieren ist und dass die bereits bestehenden Masten am Allersberg und der Digitalfunkmast des Freistaates Bayern bei der Planung berücksichtigt werden sollen.

• Der Bürgermeister gab bekannt, dass …

- seit dem ersten Oktober Gertrud Huhler in Rente und Walter Müller im Ruhestand sind.

- die Auswertungen für die Verkehrsüberwachungen immer zwei bis drei Monate versetzt vorliegen. Für August wurde ihm telefonisch mitgeteilt, dass bei den Messungen Böttigheim Neubrunner Weg 17 Durchfahrten mit neun Überschreitungen, in Neubrunn Schulbrunnenstraße 34 Durchfahrten mit 15 Überschreitungen und in Neubrunn Ringstraße 64 Durchfahrten mit zwei Überschreitungen gemessen wurden. Auch im September fanden drei Messungen statt.

- ab Januar 2019 das Elektronische-Rechnungs-Gesetz anzuwenden ist. Dann sind alle Rechnungen elektronisch zu bearbeiten. Dieses Programm zur Umsetzung des Gesetzes kostet einmalig rund 3000 Euro und jährlich circa 1800 Euro.

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