Lohr

Weihnachtsmatinee der Martinszupfer

Die Martinszupfer mit ihrer Leiterin Petra Helfrich (stehend). Foto: Rosina Waltl

"Musik spricht alle Sprachen, denn sie spricht von Herz zu Herz, egal welcher Nationalität man angehört und welches Alter man hat", so die Worte von Petra Helfrich, musikalische Leitung der Veehharfengruppe. Die Martinszupfer, der Bewohnerchor unter der Leitung von Silvia Schäfer, und die Vorschulkinder des Kindergartens am Seeweg gestalteten gemeinsam am 14. Dezember ein vorweihnachtliches Konzert in der Kapelle des Seniorenzentrums, heißt es in einer Pressemitteilung des Caritasverbands. Einrichtungsleiterin Ursula Franz-Marr begrüßte nicht nur die Akteure, sondern auch alle, die gekommen waren um mitzusingen, den Aufführungen der Kinder zu lauschen oder einfach nur um sich in vorweihnachtliche Stimmung bringen zu lassen.

Zusammen wurden traditionelle Adventslieder gesungen und die Kinder erheiterten mit Geschichten und Liedern das Publikum. Sie spielten und sangen sich in die Herzen der Zuhörer. "Ihre Anwesenheit bringt Zauber ins Haus", meinte Gabriele Kimmel, Geschäftsführerin des Caritasverbandes Main-Spessart, in ihrer Ansprache mit einen kurzen Rückblick.

Man soll Feste feiern wie sie fallen und so war die Weihnachtsmatinee eine gute Gelegenheit, das zehnjährige Jubiläum des Veehharfen-Ensembles zu begehen. Gabriele Kimmel dankte Petra Helfrich, der Leiterin der Gruppe, die seit 2006 im Seniorenzentrum tätig ist. Zunächst begann alles mit dem Klangkreis und es wurden Überlegungen angestellt, welche weiteren musikalischen Angebote man machen könnte.

Man kam auf die Veehharfe. Ein Instrument, das einfach zu spielen ist, das kaum Vorkenntnisse braucht. Trotzdem muss man sich aber auf das Instrument einlassen, sich konzentrieren und üben, was zumindest für kurze Zeit vom Alltag oder von Sorgen ablenkt. Der sanfte, zärtliche Klang beruhigt, erfreut und verzaubert. Musik kann lt. Studien sogar zur Linderung von Schmerzen beitragen. Mit viel Herzblut machten sich Petra Helfrich und Gabriele Kimmel daran, Bewohner zu finden, die den Mut hatten, im hohen Alter noch etwas Neues zu wagen. Es fanden sich sowohl Bewohner als auch Ehrenamtliche zum gemeinsamen Musizieren.

Mit zwei Harfen begann das Unternehmen und dankenswerterweise übernahm die Hospitalstiftung die Finanzierung, so dass heute zehn Harfen und entsprechendes Notenmaterial zur Verfügung stehen. Die Geschäftsführerin lobte alle Seniorinnen und Senioren für den Mut sich auf dieses Instrument einzulassen und so mit Musik das Leben im Seniorenzentrum zu beleben.

Monika Wolf, Ehrenamtliche der ersten Stunde, gedachte der verstorbenen Martinszupfer. Zu deren Gedenken wurde je eine Rose auf den Altar gestellt. Bevor Pfarrer Monsignore Manfred Sand als Hausgeistlicher den Segen erteilte, sprach er den Kindergartenkindern ein großes Lob aus, dass sie so lange so ruhig ausgehalten haben. Auf die Frage von Gabriele Kimmel an die Kinder, worauf sie sich freuen, kam spontan: auf Weihnachten, aufs Christkind und natürlich auf Geschenke.

Mit Pfarrer Paul Weismantels Worten "Freuen wir uns, was da kommt", einem Schlusslied und viel Applaus endete die Matinee. Die Kinder wurden mit einer Überraschung bedacht und für die Großen klang das Fest mit einem Stehempfang aus.

Die Martinszupfer mit ihrer Leiterin Petra Helfrich (stehend). Foto: Rosina Waltl

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