Steinfeld

Werksgelände von Willy Kreutz in Steinfeld wird verkauft

2016 ging die Willy Kreutz GmbH & Co. KG in Steinfeld insolvent. Den Maschinenpark kaufte ein Steinfelder Unternehmer. Die Immobilien blieben bei der Familie Kreutz.
Die Immobilien der ehemalige Firma Willy Kreutz in Steinfeld stehen zum Verkauf.
Die Immobilien der ehemalige Firma Willy Kreutz in Steinfeld stehen zum Verkauf. Foto: Björn Kohlhepp

Das Werksgelände der ehemaligen Steinfelder Firma Willy Kreutz steht zum Verkauf. Arno Kreutz, ehemals Geschäftsführer der GmbH & Co. KG, bestätigt auf Anfrage der Redaktion, dass er und sein Sohn das Gelände mit den Gebäuden verkaufen möchten. Alternativ könne es auch ganz oder teilweise gemietet werden.

Auf dem eingezäunten Gelände der 2016 insolvent gegangenen und verkauften Firma befinden sich zwei größere Gebäudekomplexe: das ehemalige Werk 1 mit Bürogebäude sowie Produktions- und Lagerhalle und das Werk 2 mit einer neueren, moderneren Produktionshalle samt Lager. Das immer wieder erweiterte Werk 1 ist der Ursprung des Unternehmens.

15 000 Quadratmeter Fläche

Das gesamte Grundstück ist laut der Internetanzeige eines Lohrer Immobilienmaklers gut 15 000 Quadratmeter groß. Die Bürogebäude und Hallen bedecken davon knapp ein Drittel. Gegenüber des Firmengeländes, auf der anderen Seite der Würzburger Straße, befindet sich ein Parkplatz mit zusätzlich vier Garagen.

Die Willy Kreutz GmbH & Co. KG, gegründet 1948, war einst Weltmarktführer für Kontaktstifte von Neonröhren. Im April 2016 meldete sie Insolvenz an, zunächst fand sich kein Investor. Im September 2016 dann übernahm überraschend der Steinfelder Unternehmer Georg Weidner, Geschäftsführer der BGW-Bohr GmbH, die schon totgesagte Firma - beziehungsweise den Hunderte Maschinen umfassenden Maschinenpark. Die Immobilien blieben bei der Familie Kreutz.

"Preis auf Anfrage"

Einige Interessenten habe es bereits gegeben, sagt Arno Kreutz. Ein paar Monate lang habe Gerresheimer einen Teil des Lagers für fertige Glasprodukte gemietet. In der Immobilienanzeige heißt es: "Preis auf Anfrage". Zu seiner Preisvorstellung möchte sich Kreutz nicht äußern. Es komme darauf, ob jemand das ganze Objekt kaufen, ganz oder teilweise mieten möchte. Zunächst solle mit Interessenten ausgelotet werden, wie groß das tatsächliche Interesse ist. Es müsse auch zum Käufer passen, etwa bei der Höhe der Hallen oder der Belastbarkeit des Bodens.

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