SPESSART

Wie diese sollen die Hütten im Spessart aussehen

Die neu eröffnete Grenzrainhütte bei Waldaschaff. Foto: Julian Bruhn

Wie die am Donnerstag feierlich eröffnete Grenzrainhütte auf der Eselshöhe bei Waldaschaff sollen künftig rund 50 Schutzhütten im ganzen Spessart aussehen. Vergangenes Jahr hatten der Naturpark Spessart, die Bayerischen Staatsforsten und der Spessartbund einen Ideenwettbewerb veranstaltet, an dem sich mehrere Schülerteams aus Bayern und Hessen beteiligten. Unter 14 Vorschlägen ging das Modell „Vogelhaus“ von fünf Zimmererlehrlingen der Josef-Greising-Schule in Würzburg als Sieger hervor. Die Grenzrainhütte ist die erste nach dem Siegermodell entstandene Hütte.

Laut Julian Bruhn, stellvertretender Geschäftsführer des bayerischen Naturparks Spessart, waren am Donnerstag rund 15 Bürgermeister der interessierten Mitgliedsgemeinden anwesend, außerdem Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie auch Vertreter des hessischen Naturparks. Die Bürgermeister seien begeistert gewesen von dem Modell, so Bruhn, manche hätten sogar geäußert, dass sie sich nun mehr Hütten wünschten.

Die Zimmereischüler von der Würzburger Josef-Greising-Schule, von der das Siegermodell stammt, haben bei der Eröffnung noch ein kleines Vogelhäuschen angebracht und Zimmerer Michael Kunkel aus Waldaschaff einen Richtspruch aufgesagt.

Beim Bau der Grenzrainhütte durch den Forstbetrieb Heigenbrücken habe sich gezeigt, dass die Zimmerer- und Holzkosten pro Hütte etwa 13 000 Euro betragen. Die eigentlich im Wettbewerb genannte Obergrenze von 10 000 Euro sei von den Schülern offenbar als netto interpretiert worden, so Bruhn.

Zusammen mit den Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) will der Naturpark nun LEADER-Förderanträge vorbereiten. Denn möglicherweise gebe es beim Bau weiterer dieser Hütten Fördergelder von der EU. „Die Kriterien geben es her, 60 Prozent Zuschuss zu erhalten“, so Bruhn vom Naturpark Spessart.

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