LOHR

Wie ganzheitliches Gedächtnistraining geht

Schach der Vergesslichkeit: Auch Spiele tragen dazu bei, dass das Gedächtnis im Alter in Form bleibt. Der „Gedächtnistag“ am Bezirkskrankenhaus in Lohr zeigt viele weitere Möglichkeiten auf. Foto: Deutsche Seniorenliga

Zu einem Gedächtnistag lädt am Samstag, 10. Mai, das Bezirkskrankenhaus Lohr ein. Geboten werden laut Pressemitteilung der Einrichtung Informationen rund um das ganzheitliche Gedächtnistraining mit Workshops und Vorträgen.

„Das darf ich nicht vergessen …“, denkt man sich und doch ist es dann weg! Das Alter bringt so manchen Vorteil mit sich. Die Lebenserfahrungen lassen uns sicherer und ruhiger werden. Doch die gesammelten Erfahrungen führen aber auch dazu, dass wir uns weniger neuen Herausforderungen stellen. Je größer die Erfahrungen sind, desto seltener wird man mit neuen Informationen konfrontiert. Dadurch ist auch das Gehirn weniger gefordert, was letztlich zu sinkender Leistung führt.

Konzentration verbessern

Doch auch im fortgeschrittenen Lebensalter stehen uns gute Möglichkeiten zur Förderung des Gedächtnisses zur Verfügung. So kann z. B. durch das Rückwärtsbuchstabieren eines Wortes die Konzentrationsfähigkeit verbessert werden. Auch das Erlernen neuer Merkfähigkeitstechniken ist grundsätzlich möglich und hat äußerst positive Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung.

Das ganzheitliche Gedächtnistraining bezieht Körper, Geist und Seele mit ein. Das Training fördert die soziale Kompetenz und verbessert nachweislich die Durchblutung und den Stoffwechsel des Gehirns. Die gleichzeitige Aktivierung des gesamten Organismus hebt das körperliche und geistige Wohlbefinden. Wissenschaftlich anerkannt ist es, dass ein regelmäßiges ganzheitliches Gedächtnistraining unsere Gehirnleistung verbessert und zwar unabhängig vom Alter und der Lebenssituation eines Menschen.

Selbstständigkeit erhalten

Der Gedächtnistag am Bezirkskrankenhaus stellt das ganzheitliche Gedächtnistraining unter dem Motto „Denken auf neuen Pfaden“ vor. Ein Gedächtnisparcours bietet unter anderem die Möglichkeit für die Besucher, die Konzentrationsfähigkeit sowie die Merkfähigkeit zu trainieren. Der Vortrag „Alter ist keine Krankheit – Selbstständigkeit erhalten und wiedererlangen“, um 12 und 15 Uhr zeigt praktische Beispiele auf, wie man seine körperliche, geistige, soziale und seelische Vitalität stärken kann.

Spiele für Jung und Alt, für zu Hause und Unterwegs werden in verschiedenen Workshops um 11 und 14 Uhr vorgestellt.

Der neu errichtete „Denk-Pfad“ auf dem Gelände der Klinik lädt zum „bewegten Denken“ an, die Sinne werden geweckt und der Kopf wird aktiviert. Ab 11 Uhr werden stündlich Führungen angeboten.

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