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Wo Röntgen seine Strahlen entdeckte

Interessiert verfolgten die Besucher, wie Roland Weigand im Labor Wilhelm Conrad Röntgens jenes Experiment vorführte, das 1895 zur Entdeckung der Röntgenstrahlen führte.
Interessiert verfolgten die Besucher, wie Roland Weigand im Labor Wilhelm Conrad Röntgens jenes Experiment vorführte, das 1895 zur Entdeckung der Röntgenstrahlen führte. Foto: Karl Anderlohr

Fester Bestandteil des Jahresprogramms beim Arbeitskreis auf Burg Rothenfels sind Informationsbesuche bei Betrieben und interessanten Einrichtungen in der Region. Am Mittwoch hatte der zweite Vorsitzende Dr. Rudolf Fuchs einen Besuch bei der Hochschule für angewandte Wissenschaften (Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt) in Würzburg vermittelt, bei dem die Besucher einen Einblick in den Lehrbetrieb in den Bereichen Holz-und Kunststoff bekamen.

Mehr noch als die dabei gewonnenen Informationen faszinierte eine Führung von Roland Weigand durch die Räume, in denen Wilhelm Conrad Röntgen (1845 - 1923) lehrte und forschte. Im ehemaligen Physikalischen Institut der Würzburger Universität entdeckte Röntgen am Abend des 8. November 1895 eher zufällig jene „neuartige Art von Strahlen“, die die Medizin revolutionierte und ihm den ersten Physik-Nobelpreis der Geschichte einbrachte. Einige Räume, darunter das Labor, in dem er seine Entdeckung machte mit der originalen Einrichtung, sind heute als Röntgen-Gedächtnisstätte Teil der Hochschule. Heute spielt Röntgens epochemachende Entdeckung nicht nur in der Medizin eine Rolle, sondern auch bei Materialprüfungen und in zahlreichen weiteren Anwendungsbereichen.

Den Abschluss der Exkursion bildete eine Schlussrast in der Gaststätte „Spundloch“ in Veitshöchheim.

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