Lohr

Wohnen am Valentinusberg im Zeitplan

Außer einem großen Loch im Hang ist an der Baustelle bislang wenig zu sehen. Die Bauherren warten auf die Prüfstatik und Emissionsprüfungen.  Foto: Thomas Josef Möhler

Mit einem Infotag hat die Aschaffenburger Geis & Staudt GmbH am Freitag das Projekt "Wohnen am Valentinusberg" vorgestellt. Zwischen B26 und Valentinusbergstraße sollen in zwei Bauabschnitten insgesamt 42 Wohnungen entstehen. Auch wenn sich an der Baustelle seit einiger Zeit nichts getan hat, "sind wir voll im Zeitschema", versicherte Michael Staudt im Gespräch mit unserem Medienhaus.

Er ist der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, das beim Bauvorhaben Bauleitung und Vertrieb übernommen hat. Bauherr ist die Schmidt-Bau GmbH in Partenstein, die nach eigenen Angaben in den nächsten zwei Jahren sieben Millionen Euro investieren will. Zwei vierstöckige Gebäude mit 25 (erster Bauabschnitt) und 17 Wohnungen sollen entstehen.

Warten auf die Statik

Allerdings hat sich an der Baustelle, wo ein großes Loch im Hang klafft, seit einiger Zeit nichts getan. "Uns fehlen noch die Prüfstatik und Emissionsprüfungen", erklärte Michael Staudt. Dabei sei man abhängig von Dritten, weil der Prüfstatiker vom Amt gestellt werde. Er hoffe, dass die Prüfstatik noch vor Weihnachten vorliege.

Sie werde dann in die Arbeitsplanung übertragen. Der Zeitplan gerate dadurch nicht unter Druck, "wir haben Puffer eingebaut". Staudt geht davon aus, dass der erste Bauabschnitt bis Frühsommer 2021 abgeschlossen werden kann.

Staudt nahm mit Iris Ladewig, Assistentin der Geschäftsleitung, beim Infotag die Besucher in einem Baucontainer in Empfang. Vier Interessenten seien in der ersten Stunde da gewesen, "wir sind zufrieden". Er setzt nicht nur auf Infotage, seit dem Aufhängen eines Werbebanners am Bauzaun sei die Zahl der Anfragen bei seinem Unternehmen deutlich angestiegen.

Weil es vor Ort noch wenig zu sehen gibt, habe er die Besucher anhand der Pläne informiert. "Man kann im persönlichen Gespräch etwas viel besser erklären als mit Prospekten." So hätten sich einige Interessenten nicht vorstellen können, wie das Gebäude im Hang stehe.

Da der Verkehr auf der B26 eher zu- als abnehmen werde, seien die Emissionsprüfungen bestellt worden. Vorgesehen seien eine schallschutzisolierte Fassade und ebensolche Fenster. Die Wohn- und Freizeiträume würden hinten am Gebäude angeordnet. Zudem bestehe der Schall aus Wellen, die ab dem 1. Obergeschoss das Gebäude nicht mehr träfen.

Einen Bedarf für die 42 Wohnungen sieht Staudt als gegeben an. »Wir haben schon Mietanfragen, auch wenn noch gar nichts dasteht«, berichtete der geschäftsführende Gesellschafter. Nachfrage sieht er durch die örtliche Industrie, die Forstschule und den Bau des Zentralklinikums in Lohr. "Da machen wir uns keine Sorgen", so Staudt.

Keine Blase im Kreis

Rund 70 Prozent der Anfragen seien bislang von potenziellen Kapitalanlegern gekommen. In Lohr und im Kreis sehe er dennoch keine Immobilienblase, wie es sie in einigen Großstädten sicherlich schon gebe. Zum einen bestehe eine tatsächliche Nachfrage nach Wohnraum, zum anderen seien die Preise im Kreis – wie auch in Aschaffenburg – bei weitem nicht so in die Höhe gegangen wie in Großstädten.

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