Marktheidenfeld

Wohnraum bleibt in Marktheidenfeld eine Herausforderung

Neue Bürger in der Stadt konnten am Sonntag im Ratssaal Wissenswertes über Marktheidenfeld erfahren. Foto: Martin Harth

In der Stadt bewegt sich was – diesen Eindruck konnte man jedenfalls am Sonntagmorgen im Ratssaal gewinnen, als rund 40 Neubürger der Einladung von Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder zu einem städtischen Willkommensempfang folgten.

Bei mittlerweile knapp 12 000 Einwohnern in der Stadt mit ihren sechs Stadtteilen gibt es bei insgesamt leichtem Zuwachs seit geraumer Zeit einen jährlichen Zuzug von etwa 800 Personen, der die Wegzüge und Todesfälle immer noch deutlich kompensiert. So ist es der bald scheidenden Rathauschefin stets ein Anliegen, die neuen Bürger in der Stadt auch persönlich kennenzulernen und ihnen ihre neue Heimat mit einer Präsentation vorzustellen.

Gründe für den Zuzug gebe es viele, so war von den Teilnehmern zu hören. Natürlich spielt das große Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen eine entscheidende Rolle. Familien zieht es wieder näher zueinander und gerade für ältere Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung scheint Marktheidenfeld eine große Anziehungskraft zu besitzen. Die Verfügbarkeit von günstigem Wohnraum bleibt bei alledem natürlich eine Zukunftsaufgabe.

Rekordhaushalt mit Volumen über 70 Millionen Euro

Warum das Städtchen am Main für manchen so interessant ist, machte die Bürgermeisterin in einer Dreiviertelstunde im Foyer deutlich. Sie umriss den aktuell gerade verabschiedeten Rekordhaushaltsplan der Stadt mit einem Gesamtvolumen von deutlich über 70 Millionen Euro für das kommende Jahr. Projekte wie das neue Feuerwehrhaus oder die Erschließung des künftigen Gewerbeparks Altfeld beanspruchten mit großen Millionenbeträgen das vorläufig noch gut ausgestattete städtische Budget. Gerne verwies sie auf die städtischen Betreuungseinrichtungen für Kinder, die umfassende Schullandschaft oder die Wohneinrichtungen für Senioren.

Umfangreich sei das Freizeitangebot der Vereine aber auch die kulturellen Initiativen der Stadt wie die neue Stadtbibliothek, das weitespannte Programm der Volkshochschule oder die Ausstellungen im städtischen Kulturzentrum Franck-Haus. Mit zwei neuen Projekten des Sozialen Wohnungsbaus wird die Stadt auch ein wenig Einfluss auf den Wohnungsmarkt gewinnen können. Die städtische Jugendarbeit mit dem Jugendzentrum MainHaus stehe seit kurzem wieder auf gefestigter, personeller Grundlage.

Viele Räder greifen zusammen, um das gemeinsame Leben in Marktheidenfeld und in den Stadtteilen lebendig zu halten, zeigte sich Schmidt-Neder überzeugt und als jährliches Highlight dürfe da natürlich die Laurenzi-Messe mit ihrem Markt, dem Vergnügungspark, dem Festzelt oder dem Weindorf nicht fehlen. Unter dem Motto "Marktheidenfeld, da geht’s Dir gut!" schloss die kurzweilige städtische Selbstdarstellung mit einem kleinen Image-Film.

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