LENGFURT

Zeitreise in den Kalten Krieg: Unterirdische Festung in Lengfurt

Karl Dengel aus Homburg könnte den Bösewicht im nächsten James-Bond-Film spielen. Nicht etwa, weil er solch ein humorloser Kerl wäre oder Welteroberungspläne schmiedet, sondern weil er Eigentümer einer unterirdischen Festung ist, die einer übertriebenen Filmrealität entsprungen zu sein scheint.
Dengel Bunker
... in den Bunkerkomplex. Sechs Meter nach unten führt die Treppe. Ein vier Meter dicker Stahlmantel liegt zwischen der Bunkerdecke und dem Erdboden. Foto: Markus Rill
  Karl Dengel aus Homburg könnte den Bösewicht im nächsten James-Bond-Film spielen. Nicht etwa, weil er solch ein humorloser Kerl wäre oder Welteroberungspläne schmiedet, sondern weil er Eigentümer einer unterirdischen Festung ist, die einer übertriebenen Filmrealität entsprungen zu sein scheint. Ausgerechnet am Dillberg in Lengfurt hat die Bundeswehr in den 60er Jahren für damals 18 bis 20 Millionen D-Mark einen atombombensicheren unterirdischen Komplex gebaut, für den der Begriff „Bunker“ wie eine schamlose Untertreibung wirkt. Gegen den Aufwand, das Know-how, die Geheimhaltung und die Technik, die in ...
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