Weyersfeld

Zum 25. Mal auf den Kreuzberg

Zu 25. Mal machen sich in diesem Jahr am 3. Oktober die Wallfahrer aus Weyersfeld und Umgebung auf den Weg zum Kreuzberg. Das Archivfoto aus dem Jahr 2017 zeigt die Wallfahrer beim Einzug auf dem Weg zur Wallfahrtskirche. Foto: Helmut Hussong

Die Pfarreiengemeinschaft "Unter der Homburg" führt am 3. Oktober wieder ihre Wallfahrt zum Kreuzberg, diesmal unter dem Thema "Bet, geh, sing auf Gottes Wegen" durch. Begleitet und geleitet wird die Wallfahrt, wie gewohnt, von Marianne Rüth-Brust. Eine musikalische Begleitung ist ebenfalls geplant.

Dabei feiert die Weyersfelder Kreuzbergwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft "Unter der Homburg" in diesem Jahr ein Jubiläum: Bereits zum 25. Mal werden sich in  die Wallfahrer von Filialkirche St. Albanus in Weyersfeld in Richtung Kreuzberg begeben. Die Idee, zu Fuß in einem Tag auf den "heiligen Berg der Franken" zu pilgern, entstand im Jahr 1994 beim Weyersfelder Erntedank- und Pfarrfest. Federführend bei der Durchführung und Planung der ersten Wallfahrt war der damalige Weyersfelder Pfarrer Michael Rosenberger.

Am 3. Oktober 1994 trafen sich um 5 Uhr in aller Herrgottsfrühe kurz vor Tagesanbruch zum ersten Mal elf Teilnehmer an der Weyersfelder Kirche St. Albanus und begaben sich auf den Weg zum Kreuzberg. Immerhin eine lange Strecke von 44 Kilometern, die es an einem Tag zu bewältigen galt. Schon im zweiten Jahr wuchs die Teilnehmerzahl auf 21 Personen und die Organisatoren setzten zusätzlich einen Bus ein, der weitere 50 Buswallfahrer zum Kloster Kreuzberg brachte. Mittlerweile sind beim Einzug in die Klosterkirche meist über 50 Fußwallfahrer, die sich an verschiedenen  Teiletappen dem Pilgerzug anschließen.

Vom Sodenberg ins Saaletal

Die Strecke führt von Weyersfeld mit einem Aufstieg zum Sodenberg weiter ins Saaletal Richtung Schwärzelbach. In Neuwirtshaus machen die Pilger mit ihrer Frühstückspause der erste Rast. Weiter geht es über Geroda zum Würzburger Haus, zur Kissinger Hütte und anschließend erfolgt der Abstieg zum Guckapass. Dort treffen die Fußwallfahrer auf die Buswallfahrer, von denen sich viele  dem gemeinsamen der Aufstieg zum Kreuzberg abschließen. In den Anfangsjahren der Wallfahrt wurde dort zusätzlich noch der Kreuzweg bis hinauf zu den drei Kreuzen am Gipfel gebetet.

Die Wallfahrt endet mit einem Abschlussgottesdienst in der Wallfahrtskirche und gemütlichen Beisammensein im Antoniussaal. Von Wetter ließen sich die Wallfahrer nie abhalten. "Einmal hat es den ganzen langen Weg von Weyersfeld bis zum Guckapass, ununterbrochen durchgängig geregnet", erinnert sich Alfred Heim, der die Wallfahrt alljährlich mitorganisiert. Musikalische Begleitung erhielten die Pilger zum ersten Mal im Jahr 2003. Musiker aus verschiedenen Ortschaften geben seitdem dem Bittgang einen feierlichen und würdigen Rahmen.

Mit der Angliederung von Weyersfeld an die Pfarreiengemeinschaft "Unter der Homburg" wurde die Wallfahrt ab dem Jahr 2006 ein Gemeinschaftsprojekt. Clemens Amtmann entwarf im Jahr 2010 ein eigenes Wallfahrtsbüchlein, das seitdem eifrig genutzt wird. Ein Wallfahrtskreuz stiftete Birgit Göbel bereits 1997. Marianne Rüth-Brust leitet und gestaltet mit ihren Texten und Impulsen die Wallfahrt in diesem Jahr bereits zum 17. Mal. Einmal wurde sie von Margarete Heiß vertreten.

Die Ausgangspunkte:

5.30 Uhr ab Kirche Weyersfeld (44 Kilometer); 9.30 Uhr ab Neuwirtshaus (27 Kilometer), Anfahrt mit eigenem Auto; 15.30 Uhr Ankunft der Wallfahrer und des Busses am Guckapaß und Weitergang zum Kreuzberg (vier Kilometer). Für alle, die nicht zum Kreuzberg laufen können/möchten wird wieder ein Bus eingesetzt. So besteht für jeden die Möglichkeit, den Abschlussgottesdienst am Kreuzberg zu besuchen.

Abfahrtszeiten des Busses: 14 Uhr Adelsberg/Wernfeld; 14.10 Uhr Gössenheim/Sachsenheim; 14.20 Uhr Karsbach; 14.25 Uhr Höllrich; 14.30 Uhr Weyersfeld/Kirche; 15.30 Uhr Guckapaß; 16 Uhr Ankunft Kreuzberg; 20.30 Uhr Rückfahrt/Heimfahrt. 

Nach der Ankunft der Wallfahrer findet um 17 Uhr ein Gottesdienst statt. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Einkehr.

Anmeldung aller Teilnehmer bis spätestens 30. September bei Alfred Heim, Tel.: (09358) 1014.

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