Zum Wohlfühlstreifen gehört ein Grill

Jetzt steht der öffentliche Grill an der Mainlände in Gemünden. Im Bild (von links) Hubert Schuster, Günther Felbinger, Alex, Hans und Jan Dittmeier, Jasns Blaic, Peter Niehoff und Jürgen Lippert. Foto: Michael Fillies

Der „Wohlfühl-Streifen“ an der Gemündener Mainlände zwischen der Bastion mit dem Schiffermast und dem Stadtstrand an der Mündung des Mühlgrabens in den Main ist um einen großen Grill bereichert. Der Stadtmarketingverein „Gemünden aktiv“ hat damit am Mittwoch einen lang gehegten Wunsch verwirklicht.

Aufwendiges Genehmigungsverfahren

Ein Jahr habe das aufwendige Genehmigungsverfahren für die öffentliche Grillstelle gedauert, berichtet der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Günther Felbinger, kopfschüttelnd. Beinahe wären Zuschussfristen versäumt worden. Ohne die enge und gute Zusammenarbeit mit der Gemündener Stadtverwaltung wäre das Projekt kaum zu realisieren gewesen, sagt Felbinger, so enorm sei der verlangte bürokratische Aufwand gewesen.

Am Mittwochvormittag nun wurde das schmucke Sandsteinwerk aus dem Wernfelder Natursteinbetrieb Dittmeier – versehen mit allen Genehmigungen – gesetzt. Hans Dittmeier und seine Söhne Jan und Alex brachten den vorgefertigten Grill an die ausgewählte Stelle am Mainufer und richteten das schwere Sandsteinwerk mit Muskelkraft auf dem vorbereiteten Fundament aus. Unterstützung gab's dabei unter anderem vom Gemündener Ehrenbürger Hubert Schuster. Auch Bürgermeister Jürgen Lippert – im schwarzen Anzug – packte zeitweise mit an. Hilfe hatte es schon am Vortag von Bauunternehmer Frank Brückner gegeben.

Zuschuss der LAG Spessart

Die Grillstelle, für die noch Benutzungsregeln aufgestellt werden müssen, soll die Attraktivität der Wohlfühlanlage, die am geplanten Wassererlebnisweg liegt, im Verbund mit einer Sitzgruppe und den Liegen weiter erhöhen. Darüber freuten sich auch Touristinfo-Chefin Jasna Blaic und Bürgermeister Lippert. Den Löwenanteil der Kosten trägt der Stadtmarketingverein „Gemünden aktiv“ mit Erlösen von diversen Festen, einen Zuschuss von 1000 Euro gab es von der LAG Spessart, vertreten durch Manager Peter Niehoff. Die LAG fördert die Maßnahme über das Leader-Projekt „ehrenamtliches Engagement“.

Hans Dittmeier war am Mittwoch nicht nur mit Lastwagen, Anhänger und Radlader angerückt – er hatte auch Holzkohle, einen Grillrost, Bratwürste und einen Kasten Radler dabei. Kaum stand der Grill, mit leichter Neigung für den Wasserablauf ausgerichtet, schürte der Steinmetz schon den Grill an . . . Die Bedachung war eine Behördenauflage, Schlitze jedoch sorgen für einen guten Rauchabzug.

Den aus starken Wernfelder Sandsteinplattengefertigten Grill auf sein Fundament zu setzen, verlangte Muskelkraft. Foto: Michael Fillies

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