Burgsinn

Zuschussprogramm gegen Leerstand in Burgsinn greift

Gleich drei Anträge zur Bezuschussung von Sanierungs- und Instandsetzungskosten hatte der Marktgemeinderat Burgsinn in seiner jüngsten Sitzung vorliegen: Die "Förderung gemäß den Richtlinien für Investitionen zur Nutzung vorhandener Bausubstanz" kommt dort gut an. Alle drei Anträge wurden einstimmig positiv beschieden, sind sie doch Beleg dafür, dass in Burgsinn die Beseitigung von Leerständen voranschreitet.

Das Förderprogramm der Gemeinde sieht vor, dass Kosten, die bei der Renovierung von leerstehenden Wohngebäuden entstehen, zu zehn Prozent, höchstens aber mit 5000 Euro, bezuschusst werden. Bedingungen sind, dass die Gebäude älter als 50 Jahre sind und seit mindestens einem Jahr leer stehen. Die Eigentümer stellen zu Beginn ihrer Instandsetzungsmaßnahmen einen Antrag bei der Gemeinde und rechnen nach Abschluss der Renovierung ab. Bürgermeister Robert Herold freute sich, dass die Gemeinde gleich drei Anwesen, in der Hessenstraße, in der Judengasse und im Wiesenweg bei ihrer Wiederbelebung finanziell unterstützen kann.

Digitales Informationssystem kommt

Einstimmig bestätigte das Ratsgremium Rene Street als Zweiten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Burgsinn. Der 36-Jährige ist, so Herold, seit vielen Jahren aktiver und engagierter Feuerwehrler und besucht derzeit an der Feuerwehrschule den Lehrgang "Leiter einer Feuerwehr". Das Lehrgangsziel ist, die Wehr nicht nur im Einsatz, sondern auch in organisations- und verwaltungsmäßiger Hinsicht führen zu können.

Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung über die Einführung eines digitalen Ratsinformationssystems aus. Neben der Papierersparnis soll das System vor allem einen unmittelbaren und ortsunabhängigen Zugriff der Ratsmitglieder auf Sitzungsprogramme und -ladungen ermöglichen, sowie jederzeitigen Einblick in den Stand der Dinge bei laufenden Entscheidungsprozessen bieten. Die Mitglieder des Ratsgremiums sollen zum 30. September Zugriff auf das bereits laufende System erhalten.

Verkehrsinseln werden neu gestaltet

Auf Anfrage von Willi Balkie (IB) wurde die Baumfällung Mitte April in der Georg-Zeitler-Straße, die für einigen öffentlichen Wirbel gesorgt hatte, in der Ratssitzung thematisiert. Bürgermeister Herold bestätigte, dass die Fällung nach den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes nicht hätte erfolgen dürfen, da sie nach dem 1. März durchgeführt wurde. Christian Gutermuth, der seinerzeit als verantwortlicher Amtsvertreter des Bürgermeisters die Fällung anordnete, hatte im Vorfeld der Sitzung die Verantwortung für seinen Fehler übernommen, sagte Herold. Der Fehler sei aus Unwissenheit geschehen. Gutermuth war in der Sitzung nicht anwesend und konnte so persönlich nicht Stellung nehmen. Herold kündigte, dass die betroffenen Verkehrsinseln neu bepflanzt werden würden. Er gab bekannt, dass der Bauausschuss sich demnächst, auch unter Einbeziehung der Wünsche und Anregungen der Anwohner, mit der Gestaltung befassen werde.

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