Frammersbach

Zustimmung zu An- und Umbauten

Von vier Baugesuchen hat der Bau- und Umweltausschuss des Marktgemeinderates Frammersbach in seiner Sitzung am Dienstagabend dreien zugestimmt und eines wegen weiterem Klärungsbedarf vertagt, teilt Bürgermeister Christian Holzemer auf Anfrage schriftlich mit.

Keine Einwände hatte das Gremium zum Wohnhausanbau Orber Straße 37. Das bestehende kleine Haus soll in der süd-östlichen Ecke einen zweigeschossigen Anbau mit Flachdach erhalten. Im Erdgeschoss soll laut Bürgermeister-Bericht das bestehende Wohnzimmer erweitert und ein neuer Abstellraum geschaffen werden. Im Obergeschoss sind zwei Kinderzimmer geplant.

Wo die Abstandsflächen auf dem Grundstück des Antragstellers nicht eingehalten werden können, seien die Eigentümer der betroffenen Nachbargrundstücke einverstanden. Auch die Eigentümer der weiteren Nachbargrundstücke hätten durch ihre Unterschrift auf den Planunterlagen ihre Zustimmung zum Bauvorhaben bekundet. Da sich das Bauvorhaben in die nähere Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist, stimmte das Gremium zu.

Dachterrasse

Das gilt auch für das Aufstocken der Garage am Wohnhaus und das Errichten eines Carports, Oberer Kreuzbergweg 20. Hinter der Garage soll auf der Erdgeschossebene ein kleiner Anbau errichtet werden, durch den das bestehende Esszimmer vergrößert wird. Außerdem erhält die Garage eine Aufstockung mit Flachdach einschließlich Dachterrasse. Es sollen ein Wohnzimmer und ein Büro untergebracht werden.

Zudem erwerben die Antragsteller vom Markt Frammersbach einen 7,50 Meter breiten Grundstücksstreifen aus dem Nachbargrundstück, auf dem der Carport mit zwei Stellplätzen errichtet werden soll. Aufgrund der ungünstigen Geländesituation übersteigt laut Bericht die mittlere Höhe des Carports drei Meter. Daher wäre eine entsprechende Abstandsfläche von etwas über drei Metern einzuhalten. Das Landratsamt habe bereits signalisiert, dass der beantragten Abweichung zugestimmt werden kann, teilt Christian Holzemer mit.

Da der Antrag auf Nutzungsänderung, der die Wiesener Straße 122 betrifft, nach Baugesetzbuch zulässig ist, stimmte der Ausschuss zu. Im Erdgeschoss des Anwesens, in dem sich bislang ein Verkaufsraum, Werkstatt und Büro befanden, soll nun zum größten Teil Wohnraum geschaffen werden. Lediglich ein kleiner Teilbereich des Grundrisses soll mit einem verkleinerten neuen Verkaufsraum und einem Büro weiter gewerblich genutzt werden. Die Eigentümer der Nachbargrundstücke seien einverstanden.

Was das Errichten eines Geräteschuppens mit Holzlege, Lauberweg 43, angeht, besteht Klärungsbedarf, weshalb der Bürgermeister den Antrag in die nächste Sitzung verschob.

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