Fellen

Abschied von drei verdienten Gemeinderäten in Fellen

Bürgermeisterin Zita Baur verabschiedete mit Dank und Präsenten (von links) Thiemo Müller, Andreas Pfeifroth und Stefan Müller aus dem Fellener Gemeinderat.
Bürgermeisterin Zita Baur verabschiedete mit Dank und Präsenten (von links) Thiemo Müller, Andreas Pfeifroth und Stefan Müller aus dem Fellener Gemeinderat. Foto: Jürgen Gabel

Drei verdiente Gemeinderäte verabschiedete Bürgermeisterin Zita Baur in der letzten Sitzung des alten Gremiums in Fellen. Sie lobte die gute Zusammenarbeit. Jeder habe auf seine eigene Art das Gremium bereichert. Zum Abschied gab es Luftbilder der Gemeinde mit ihrem Wohnhaus, einem Präsentkorb mit Fellener Spezialitäten sowie einer eigens kreierten Urkunde.

Stefan Müller zog 2008 in den Gemeinderat ein und war sechs Jahre dritter Bürgermeister. Er zeigte in allen verwaltungstechnischen Fragen seine Kompetenz und unterstrich durch kritische Einwände die Ernsthaftigkeit seines Mandats. Bei der 2020er Wahl trat er nicht mehr an. Thiemo Müller war 2012 Nachrücker und vertrat acht Jahr lang die Interessen der "Wählergruppe Wohnrod". Er zeichnete sich als Praktiker aus und gefiel durch seine humorvoll trockenen Beiträge, meinte Baur schmunzelnd. Als politischer Neuling trat Andreas Pfeifroth 2014 bei den Kommunalwahlen an. Die Bürgermeisterin verabschiedete den "Jungspund" bewusst nur zunächst und hofft irgendwann auf eine Neuauflage.

Kurz umriss Zita Baur die abgeschlossenen Projekte des Gremiums der vergangenen zwölf Jahre. So gelangen zu Beginn die Friedhofserweiterung und die Sanierung des Altteils. Die Ortsverbindungsstraße nach Wohnrod wurde asphaltiert und der Friedhof im Ortsteil saniert. Mit Hilfe des Amtes für Ländliche Entwicklung konnte der Wegebau in der Flur umgesetzt werden. Der "Fellastrand" und später der "Sauplatz" wurden zu beliebte Begegnungsorten.

Vier Geld forderte in der Spessartstraße die Kanalsanierung. Diese Straße sowie der "Äußersberg" erhielten neue Asphaltdecken. Die neu gegründete Sinngrundallianz nahm ihre Arbeit auf. Überraschend musste 2012 die Felssicherung finanziert und durchgeführt werden. Mit Blick auf den Klimawandel wurde der Umbau des von Fichten geprägten Gemeindewaldes begonnen. Erst 2019 folgte die Unterstützung bei der Außensanierung der Wallfahrtskirche Rengersbrunn.

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