Burgsinn

Umfrage: Bürger im Sinngrund sind zum Burgsinner Freibad gefragt

Das Freibad Burgsinn zählt zu den attraktivsten Freizeiteinrichtungen des Sinngrunds. Eine Umfrage soll das Interesse der Alllianzbürger an dessen Erhalt eruieren.
Foto: Jürgen Gabel | Das Freibad Burgsinn zählt zu den attraktivsten Freizeiteinrichtungen des Sinngrunds. Eine Umfrage soll das Interesse der Alllianzbürger an dessen Erhalt eruieren.

Der kommunale Zusammenschluss der Sinngrundallianz, dem die Kommunen Rieneck, Burgsinn, Obersinn, Aura, Fellen und Mittelsinn seit 2016 angehören, setzte bereits zahlreiche gemeinsame Projekte um. Bei der Evaluierungsveranstaltung der ersten Förderperiode im Oktober 2019 wurde das Burgsinner Freibad als mögliches gemeinsames Leitprojekt angesprochen. In einer Umfrage unter den Bürgern soll deren Meinung zu einer stärkeren Beteiligung der Allianzgemeinden sowie mögliche Ideen für künftige gemeinsame Projekte im Freibad Burgsinn eingeholt werden.

Inzwischen wurde ein Fragebogen entwickelt, der seit Anfang April im Mitteilungsblatt sowie auf der Website der Sinngrundallianz zur Verfügung steht und dort ausgedruckt werden kann, stellte Allianz-Vorsitzende Zita Baur im Pressegespräch fest. Es können alle Bürger der Allianz ohne Altersbeschränkung teilnehmen.

Das jährlich von circa 30 000 Gästen besuchte Freibad zählt unbestritten zur attraktivsten Freizeiteinrichtung des Sinngrunds. Das Bad, im Eigentum des Marktes Burgsinn, fährt jährlich einen Verlust in Höhe von rund 200 000 Euro ein. In den nächsten Jahren plant der Markt Burgsinn die dringende Sanierung, barrierefreie Umbauten sowie einzelne Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung mit einem Gesamtvolumen von 3,9 Millionen Euro, sagte Bürgermeister Robert Herold im Bürgerdiskurs in diesem Frühjahr. Trotz Förderprogrammen des Landes und des Bundes bleibt für Burgsinn ein gewaltiger Batzen hängen.

Zwei Euro je Bürger

Im Evaluierungstreffen kam klar zur Aussprache, dass ein Bauprojekt sowie eine stärkere finanzielle Unterstützung den Zusammenhalt der Allianzkommunen sowohl in der Region als auch über den Sinngrund hinaus unterstreichen würden. Die Mitgliedsgemeinden der Allianz, außer Obersinn, beteiligen sich derzeit mit einem jährlichen Betrag von zwei Euro je Bürger an den Betriebskosten. "Gerade die Badnutzung durch Familien sollte unterstützt werden", sei der Tenor der Besucher, ergänzte Herold.

In der noch bis 4. Mai laufenden Umfrage werden neben dem Wohnort auch Alter und der Besuch des Bades erfragt. Weiter ist eine eventuelle einmalige oder jährliche finanzielle Beteiligung der Allianzkommunen an Projekten oder der Sicherung des Badbetriebs erfragt. Ebenso steht die Bereitschaft für höhere Eintrittspreise, künftige Namensvorschläge für das Bad, konkrete Projektideen oder die Bereitschaft für ein Mitwirken in einer Lenkungsgruppe auf dem Fragebogen. Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse in der Allianz-Vorstandschaft erörtert und dann in den Gemeinderatsgremien beraten.

Allianzmanager Lukas Weis erklärte im Gespräch, dass der ausgefüllte Bogen personalisiert oder anonym im Allianzbüro Toponeo in Burgsinn abgegeben oder online versandt werden kann.

Die Online-Umfrage findet der Bürger auf www.sinngrundallianz.de

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