Gemünden

Angeklagter hat seine Emotionen nicht im Griff

Staatsanwältin, Richter und sogar Verteidiger zogen sich den Unwillen des jungen Mannes zu. Das wahre Alter des Angeklagten blieb in der Verhandlung offen.
Smbolbild Gericht
Foto: Arne Dedert | Smbolbild Gericht

Es waren nicht die schweren Straftaten, die einen jungen Asylbewerber vor das Schöffengericht in Gemünden brachten. Vielmehr waren es "einfache" Delikte wie Beleidigung, Besitz geringer Mengen von Rauschgift, Sachbeschädigung und Schwarzfahren mit der Bahn. Deshalb fiel die Jugendstrafe mit 300 Arbeitsstunden eher milde aus. Allerdings blieben viele Fragezeichen zur Person des Angeklagten. Er leide unter einer Persönlichkeitsstörung, sei bereits zur Behandlung in einer Fachklinik und dem Bezirkskrankenhaus gewesen und werde leicht aggressiv, wenn er sich in die Enge getrieben fühle, erklärte der ...

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