Lohr

Anka Fahrbach debattiert wie keine Zweite

Anka Fahrbach vom Lohrer Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium ist Landessiegerin im Debattieren in der Altersgruppe für die achten, neunten und zehnten Jahrgangsstufen. Sie trat im Landeswettbewerb "Jugend debattiert" zur Frage "Soll in Deutschland für Eltern, die ihr erstes Kind erwarten, ein verpflichtender Elternführerschein eingeführt werden?" überzeugend auf und konnte die Debatte für sich entscheiden. Das teilt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit.

Rhetorik-Training als Preis

Die Erstplatzierten des Landesfinales vertreten gemeinsam mit den Zweitplatzierten jeder Altersstufe den Freistaat Bayern bei den Bundesfinaltagen von "Jugend debattiert" vom 16. bis 19. Juni. Als Auszeichnung für ihre Leistung und zur Vorbereitung auf das Bundesfinale erhalten die Gewinnerinnen ein fünftägiges, professionelles Rhetorik-Training.

Ilse Aigner, Schirmherrin des Wettbewerbs und Präsidentin des Bayerischen Landtags, betonte: "Die Teilnehmer wissen sich mit Themen aus den unterschiedlichsten politischen Bereichen auseinanderzusetzen, sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und sich schließlich ein Urteil zu bilden. Sie haben gelernt, ihren Standpunkt sprachlich gewandt und argumentativ geschickt darzulegen und ihre Position klar, überzeugend und selbstbewusst zu vertreten. Unsere Gesellschaft und unsere Demokratie braucht Menschen wie sie – Menschen, die wissen, wie wichtig eine positive Streitkultur und das Ringen mit Argumenten um die beste Lösung sind."

Vorbereitung an den Schulen

Der Wettbewerb "Jugend debattiert" findet auf Schul-, Regional-, Landes- und Bundesebene statt. Die Jugendlichen bereiten sich an den Schulen im Unterricht oder in Arbeitsgemeinschaften darauf vor. Bei den Debatten treten jeweils zwei Pro- und Contra-Redner gegeneinander an. Jeder der vier Teilnehmer hat zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten schließen sich vier Schlussworte von je einer Minute an. Die Jury achtet bei ihrer Bewertung auf Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft der Redner.

Trotz der noch immer pandemiebedingten Sondersituation haben im laufenden Schuljahr in ganz Bayern mehr als 100 Schulen an dem Projekt teilgenommen. Dies entspricht etwa 20.000 Schülerinnen und Schülern.

Weitere Artikel
Themen & Autoren / Autorinnen
Lohr
Bayerischer Landtag
Ilse Aigner
Jugend
Rhetoriker
Schülerinnen und Schüler
Unterricht
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 50 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!