Gemünden

Arsen, Blei, PAK: Schadstoffe im Bereich der ehemaligen Gemündener Mülldeponie

Das Grundwasser ist durch die Altdeponie belastet. Jetzt soll untersucht werden was dagegen unternommen werden kann.
Blick auf das Areal der ehemaligen Hausmülldeponie an der Weißensteinstraße in Gemünden. Akute Lebensgefahr besteht dort nicht, allerdings lauern im Untergrund durchaus Gefahren.
Blick auf das Areal der ehemaligen Hausmülldeponie an der Weißensteinstraße in Gemünden. Akute Lebensgefahr besteht dort nicht, allerdings lauern im Untergrund durchaus Gefahren. Foto: Björn Kohlhepp
Bis in viereinhalb Meter Tiefe befindet sich Müll im Bereich der ehemaligen Gemündener Hausmülledponie, die heute größtenteils überbaut ist. Und der hat es in sich. Sondierungsbohrungen anlässlich einer Baugrunduntersuchung für die Neuverlegung eines Kanals in der Weißensteinstraße 2007 ergaben erstmals erhöhte Schadstoffbelastungen. Weitere Untersuchungen in den Folgejahren brachten eine Belastung mit Arsen, Blei, Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zutage.