LAUDENBACH

Auf den Spuren jüdischen Lebens

Auf den Spuren jüdischen Lebens       -  (am)   Bei einer Tagesexkursion an jüdische Orte im Landkreis Main-Spessart machte eine Gruppe mit etwa 45 Interessierten aus Würzburg und Umgebung am Sonntag Halt in Laudenbach. Der Vorsitzende des Förderkreises ehemalige Synagoge Laudenbach e.V., Georg Schirmer, begrüßte die Gäste in der Laudenbacher Synagoge. In der aufgebauten Ausstellung „Frauen im Judentum“ konnte man sich ein Bild von der Stellung der Frau im jüdischen Leben machen. Anschließend ging der Weg der Besucher vorbei an Mikwe (rituelles Bad) und Matzenbäckerei hoch zum jüdischen Friedhof, an dem Georg Schnabel die Führung übernahm. Der jüdische Friedhof in Laudenbach war ein Verbandsfriedhof von bis zu 14 jüdischen Gemeinden. Die letzte Bestattung wurde im Januar 1941 durchgeführt. Nach der Mittagspause fuhr die Besuchergruppe gestärkt mit dem Bus weiter nach Urspringen und Karbach. Main-Spessart war bereits der fünfte Landkreis, der vom Kooperationsprojekt Landjudentum in Unterfranken erkundet wurde. Die bisherigen Ausflüge der Gruppe führten in die Landkreise Würzburg, Aschaffenburg, Haßberge und Schweinfurt.
Foto: ARMIN MARSCHALL | (am) Bei einer Tagesexkursion an jüdische Orte im Landkreis Main-Spessart machte eine Gruppe mit etwa 45 Interessierten aus Würzburg und Umgebung am Sonntag Halt in Laudenbach.
Bei einer Tagesexkursion an jüdische Orte im Landkreis Main-Spessart machte eine Gruppe mit etwa 45 Interessierten aus Würzburg und Umgebung am Sonntag Halt in Laudenbach. Der Vorsitzende des Förderkreises ehemalige Synagoge Laudenbach e.V., Georg Schirmer, begrüßte die Gäste in der Laudenbacher Synagoge. In der aufgebauten Ausstellung „Frauen im Judentum“ konnte man sich ein Bild von der Stellung der Frau im jüdischen Leben machen. Anschließend ging der Weg der Besucher vorbei an Mikwe (rituelles Bad) und Matzenbäckerei hoch zum jüdischen Friedhof, an dem Georg Schnabel die Führung übernahm. Der jüdische Friedhof in Laudenbach war ein Verbandsfriedhof von bis zu 14 jüdischen Gemeinden. Die letzte Bestattung wurde im Januar 1941 durchgeführt. Nach der Mittagspause fuhr die Besuchergruppe gestärkt mit dem Bus weiter nach Urspringen und Karbach. Main-Spessart war bereits der fünfte Landkreis, der vom Kooperationsprojekt Landjudentum in Unterfranken erkundet wurde. Die bisherigen Ausflüge der Gruppe führten in die Landkreise Würzburg, Aschaffenburg, Haßberge und Schweinfurt.
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