Eußenheim

Bahn soll Brücke erhalten

Diese 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke würde die Bahn wegen Kosten zwischen 0,8 und 1,3 Millionen Euro für den Erhalt am liebsten auflassen. Die Gemeinde Eußenheim möchte sie aber erhalten.
Diese 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke würde die Bahn wegen Kosten zwischen 0,8 und 1,3 Millionen Euro für den Erhalt am liebsten auflassen. Die Gemeinde Eußenheim möchte sie aber erhalten. Foto: Ernst Schneider

Die DB Netz AG müsste die 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke über den Weg zwischen Eußenheim und Gössenheim erneuern. Aufgrund der dafür anfallenden Kosten in Höhe von 0,8 bis 1,3 Million Euro würde die Bahn die Brücke am liebsten auflassen. Der Gemeinderat von Eußenheim sprach sich jedoch dagegen aus, weil der Weg darunter von Landwirten genutzt wird und zudem als Wanderweg der Gemeinde und als Radweg des Landkreises ausgewiesen ist. Die Entscheidung erfolgte nach ausgiebiger Diskussion einstimmig.

Robert Hensel und Helge Bey vom Architekturbüro Haase und Bey stellten dem Gremium den geänderten Bauentwurf für die neue Grundschule in Aschfeld mit Kostenschätzung vor. Die Räte entschieden sich für die Weiterarbeit mit dem Architekturbüro. Sie stimmten auch zu, die geänderten Entwürfe bei der Regierung von Unterfranken vorzulegen. Beide Beschlüsse erfolgten einstimmig.

Die Planung umfasst neben den Außenanlagen mit 1700 Quadratmetern zwei Treppenhäuser, zwei Nutzungsbereiche pro Geschoss und offene Bereiche statt Fluren. Für die erforderliche Untersuchung des Baugrunds liegt ein Angebot der Firma GMP Würzburg über 8210 Euro inklusive Mehrwertsteuer vor. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich inklusiv des bereits erfolgten Abbruchs und der Baunebenkosten auf rund 6,9 Millionen Euro.

Kriterienkatalog für Entscheidung über Photovoltaikprojekte geplant

Andreas Mönkeberrg von der Firma "1A-Solar-Projekt GmbH" referierte im Gemeinderat über das Konzept zur Erstellung von Photovoltaikanlagen auf Freiflächen. Ziel der Gemeinde ist, mit objektiven und nachvollziehbaren Kriterien über die Zulassung eines Anbieters zu entscheiden. Dazu soll der Bauausschuss einen Kriterienkatalog erarbeiten, der in der nächsten Gemeinderatssitzung diskutiert und beschlossen werden soll. Aus den Reihen der Räte wurden neben positiven Beiträgen auch eine Flächenbegrenzung ins Gespräch gebracht und gefordert, Flächen zu nutzen, die aus der Bewirtschaftung genommen sind.

Ein Bauherr aus Obersfeld will auf dem Grundstück Wintertalstr. 13 a eine Unterstellhalle errichten. Ohne Gegenstimmen gab der Rat seine Einwilligung. Bei der Aktion "Aktiv Wasser erleben in Main-Spessart" will sich die dritte Bürgermeisterin Susanne Keller für die Gemeinde beteiligen.

Zur Kneippanlage in Obersfeld sagte Bürgermeister Achim Höfling, dass der Zufluss auf der Bachseite ausgebaggert und der Weg an den Gärten wie früher mit großen Steinen gesperrt werde. Die illegalen Müllablagerungen am Bauholz und an den Pfützenäckern würden bei der Polizei angezeigt. Am früheren Anwesen Maleska/Pulmer/König, das jetzt der Gemeinde gehört, wird der in die Straße ragende Treppenabsatz entfernt.

Gedanken müsse man sich über die immer größer werdende Hecke und den abfallenden Putz am Leichenhaus im Friedhof machen. In der Gauaschacher Straße in Obersfeld wurden Klagen laut über die Staubentwicklung durch Schnellfahrer. Die Polizei soll um Geschwindigkeitsüberwachungen gebeten werden. Die extrem steile Wethstraße soll mit Pfosten gesperrt werden.

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