Lohr

Lange Haftstrafe: Gericht glaubt Bankräuber von Lohr nicht

Erst gaukelte er seiner Familie etwas vor, dann versuchte er, er dem Gericht Lügen aufzutischen. Wie der 57-jährige Angeklagte damit scheiterte und was ihm nun noch bevorsteht.
Der Bankräuber von Lohr vor der Urteilsverkündung mit seinem Pflichtverteidiger Andreas Franz.
Der Bankräuber von Lohr vor der Urteilsverkündung mit seinem Pflichtverteidiger Andreas Franz. Foto: Roland Pleier
Was hat er sich nicht alles einfallen lassen: In gehobener Position sei er tätig, verdiene bis zu 10 000 Euro im Monat, könne sich seiner Arbeit frei einteilen, bekomme Einsätze auf Zuruf. Mal ging es mit dem Privatjet nach Italien, dann gab es Dienstreisen in die USA und nach Singapur. Zwei Jahre lang gaukelte der Elektrotechniker aus dem Raum Kaiserslautern dieses Leben vor. Tatsächlich aber war der heute 57-Jährige offenbar mit seinem Wohnmobil unterwegs, um in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und zuletzt Bayern Banken zu überfallen.
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