Obersinn

Barfußpfad in Obersinn eingeweiht

Kinder, Jugendliche und Bürgermeisterin Lioba Zieres testeten den neuen Barfußpfad.
Kinder, Jugendliche und Bürgermeisterin Lioba Zieres testeten den neuen Barfußpfad. Foto: Jürgen Gabel

"Bitte Schuhe ausziehen!" In Obersinn gilt dieser Tipp der Benutzung des neu gebauten Barfußpfades neben dem Festplatz, den fleißige Aktivisten dieser Tage fertig gestellt haben und der seiner Bestimmung übergeben wurde. Und gleich wurde jedem Tester deutlich: "Ein Weg über federnden Waldboden oder Holz, Kies oder Tannenzapfen an den Fußsohlen zu spüren, ist eine Wohltat".

Die regelmäßigen "Kneippgänger" der Wassertretanlage in der Brunnenstraße hatte Bürgermeisterin Lioba Zieres in ihre Idee eines "Fußwohlfühlparcours" zur Ergänzung der  Barfußpflege eingeweiht. Leider ließ die dortige Enge das Projekt erst einmal scheitern.

Ideale Bedingungen für den Barfußpfad

Mit der großen Wiesenfläche am Bootseinstieg zur Sinn neben dem Festplatz fand Zieres jedoch ideale Bedingungen. Sie holte sich den kommunalen Bauhof, den Kindergarten und das Jugendzentrum ins Boot, die für den Gesundbrunnen Pate standen.

Die Einfassung der ersten neun Materialfelder nahmen die Bauhofmitarbeiter Alexander Eck und Jan Zeller mit Sandsteinstufen der ehemaligen Kirchentreppe vor, um eine dauerhafte Lösung zu erhalten. Die unterschiedlichen Bodenbeläge trennen dicke Natur-Rundhölzer. Die eingelegte Folie verhindert den Unkräutereintrag.

Längst vorher hatten die Kindergartenkinder mit ihrer Leiterin Marion Breitenbach-Eisler und den Erzieherinnen Kiefer- und Fichtenzapfen im Wald gesammelt. Am großen Finaltag standen die gefüllten Materialkübel bereit: Kindergartenkids, die Jungs aus dem JUZ, Bauhofmitarbeiter und selbst Bürgermeisterin Lioba Zieres packten mit an, um die Felder des Barfußpfades mit den verschiedenen Materialien zu füllen.

So fanden Sand, Hackschnitzel, Kieselsteine, Basaltsplit, Rindenmulch, Holzscheiben, Kieferzapfen und Pflastersteine schnell ihre neue Bestimmung. JUZ-Jugendbetreuer Jan Schlotterbeck sah die neue Anlage als Angebot für die gesamte Bürgerschaft, das Gesundheitsangebot wahrzunehmen.

Barfußlaufen regt Herz-Kreislaufsystem an

In die gleiche Kerbe körperlichen Wohlbefindens schlug Bürgermeisterin Zieres: "Barfußlaufen über verschiedene Materialien gilt als Naturheilmethode, regt das Herz-Kreislaufsystem und damit die Durchblutung an. In Verbindung mit Wassertreten mindert Barfußgehen außerdem Krampfadern und Venenleiden".

Spontan nahmen nicht nur die Kids des Kindergartens und die JUZ-Jungs den Barfußpfad "unter die Füße", sondern Lioba Zieres und Jan Schlotterbeck setzten sich an die Spitze und sensibilisierten mit dem ersten Marsch über die unterschiedlichen Beläge den Tastsinn ihrer nackten Füße.

Unvermittelt kamen besonders die Erwachsenen zur Erkenntnis: "Eine gelungene Abwechslung zum stressigen Alltag". Nach dem Genuss des Barfußparcours steht die angrenzende Sinn zur Fußwäsche über den Bootseinstieg zur Verfügung. Nach dem abschließenden "Ausgezeichnet-Urteil" versprach Bürgermeisterin Zieres spontan eine Verlängerung des Sinnespfades und die Kinder beauftragten sofort ihre Opas, weiteres "Laufmaterial" wie Moos und andere Zapfen zu sammeln.

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