Thüngen

Bau eines Wendehammers möglich

Bürgermeister Lorenz Strifsky erläuterte in der Sitzung des Thüngener Gemeinderats zum Ausbau "Augasse",  dass Informationen zu Herstellungskosten sowie Förder- und Beteiligungsmöglichkeiten einzuholen seien. Daher sei nicht vor April dieses Jahres mit der Weiterführung dieser Maßnahme  zu rechnen. Strifsky zeigte sich überzeugt, dass im vorliegenden Falle die Anlieger mit ins Boot genommen werden müssen. Eine im Frühjahr 2020 anberaumte Versammlung war aufgrund der Coronakrise nicht durchführbar.

Die Anregung von Gemeinderat Bernd Müller, wegen der wiederkehrenden Verschmutzungen in der Augasse ein Angebot zur Straßenreinigung einzuholen, stieß auf wenig Gegenliebe. Während der Bürgermeister sich grundsätzlich zum Einholen eines solchen Angebotes bereiterklärte, sprach sich Gemeinderat Werner Trabold vehement gegen ein solches Vorgehen aus und forderte, dass die Verursacher der Verschmutzungen zur Regulierung herangezogen werden müssen.

In diesem Zusammenhang kam auch die Parkplatzsituation in der "Augasse" zur Sprache. Eine Situationsbereinigung brächten, von der Heßlarer Straße aus gesehen, linksseitig ein Parkverbot und rechtsseitig drei bis vier Parkplätze. Nach ausgiebiger Diskussion einigte man sich schließlich darauf, den Bauausschuss mit einzuschalten und so zu einer Klärung zu kommen.

Ohne Gegenstimmen beschloss der Gemeinderat die Änderung des Bebauungsplanes "Buchenhölle". Der aus dem Jahre 1980 stammende Bebauungsplan sieht am westlichen Ende der Straße "Untere Buchenhölle" einen nie gebauten Wendehammer vor. Bei Verwirklichung wäre eine zehn Meter hohe Stützmauer entlang der Bahnlinie erforderlich. Wegen der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten unterblieb bis jetzt der Bau des Wendehammers.

Jetzt ergab sich aber die Situation, dass auf dem Grundstück "Untere Buchenhölle 14" ein Wendehammer verwirklicht werden könnte. Es würde zwar für vier Grundstücke in westlicher Richtung keine Wendemöglichkeit bestehen, aber der vordere Bereich der "Unteren Buchenhölle" mit einer Länge von rund 370 Metern wäre mit einer Wendemöglichkeit ausgestattet. Einstimmig beschloss der Rat, die Änderung des Bebauungsplanes in die Wege zu leiten.

Zum Ende der öffentlichen Sitzung gab Bürgermeister Lorenz Strifsky bekannt, dass vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf Antrag eine Förderung in Höhe von 17 500 Euro zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder eingegangen sei.

Ferner sei der Förderantrag zur Erweiterung der Kneippanlage genehmigt worden. Während der Rathaus-Sprechstunden erfolge die kostenfreie Verteilung von FFP 2-Masken an pflegende Angehörige. Unter der Tel.: 0171/9575976 könne er weitere Auskünfte erteilen.

Ein Antrag der "Thüngener Reyter" auf finanzielle Unterstützung zur Anschaffung von Mund-Nase-Masken wurde bis zu nächsten Sitzung zurückgestellt. Bürgermeister Lorenz Strifsky gab dem Rat die Beschäftigung mit diesem Thema "als Hausaufgabe" mit.

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