Lohr

Rechtenbacher Straße in Lohr könnte zu Nadelöhr werden

Zum Nadelöhr könnte in diesem Jahr die Rechtenbacher Straße in Lohr werden, wenn die Stadt dort Kanal und Wasserleitungen erneuert.
Foto: Jochen Kümmel | Zum Nadelöhr könnte in diesem Jahr die Rechtenbacher Straße in Lohr werden, wenn die Stadt dort Kanal und Wasserleitungen erneuert.

Zu einem Nadelöhr könnte sich in diesem Jahr die Rechtenbacher Straße in Lohr entwickeln. Dort führt die Stadt Lohr umfangreiche Tiefbauarbeiten an der Bundesstraße durch, die Wohnanlage am Valentinusberg wird gebaut und die Sanierung des Stammsitzes der gegenüberliegenden Raiffeisenbank startet.

Im Zuge der Baumaßnahme der Stadt Lohr werden alle Ver- und Entsorgungsleitungen im Bereich vom Autohaus Karpf bis zum Aldi-Markt erneuert. Weiterhin werden die Straßenoberfläche und der Gehweg erneuert. Die Dauer der Bauarbeiten wird zurzeit mit einem Jahr angenommen, erläutert Pressereferent Dieter Daus von der Stadt Lohr auf Anfrage unseres Medienhauses.

Vorbehaltlich einer Genehmigung der Planung und der Haushaltsmittel durch den Werkausschuss sowie des Stadtrats im Januar und Februar 2021 ist nach aktuellem Terminplan die Ausschreibung für März 2021 vorgesehen.

Der zweite Bauabschnitt befindet sich derzeit in der Planungsphase. Die Termine für Baubeginn und –ende sind noch offen. Geplant ist eine halbseitige Sperrung mit einer Ampelschaltung. Die genauen Kosten liegen erst nach erfolgter Ausschreibung vor. Für die die Stadtwerke betreffenden Kosten für den Bau der Wasserleitung und des Kanals, sind einschließlich Nebenkosten 1,4 Millionen Euro im Haushalt 2021 vorgesehen.

Die Baustelle an der Wohnanlage am Valentinusberg im Kreuzungsbereich Westtangente und Rechtenbacher Straße und der Raiffeisenbank ist im bereits umgesetzten Bauabschnitt 1. Aufgrund der räumlichen Trennung sollte es keine direkte, gegenseitige Beeinflussung geben. "Wenn sich ein Rückstau bildet, könnte dieser allerdings bis zur Wohnanlage reichen", erläutert Daus.

Bei Arbeiten am Kanal und der Wasserleitung sowie der Versorgungsleitungen von Dritten ist es laut Julia Sauer vom Staatlichen Bauamt Würzburg sinnvoll, auch gleichzeitig die Fahrbahn zu erneuern. Daher ist vorgesehen, auf einer Länge von circa 400 Metern einen Vollausbau durchzuführen. Abteilungsleiterin Sauer bestätigt die halbseitige Sperrung und informiert, dass es auch kurzzeitig zu einer Vollsperrung kommen kann.

Bei der von Januar 2021 bis Mitte 2022 geplanten Generalsanierung des Verwaltungsgebäudes der Raiffeisenbank Main-Spessart in der Rechtenbacher Straße sind nach Informationen von Pressesprecher Hilmar Ullrich keine Verkehrsbehinderungen zu erwarten.

Weitere geplante Straßenbaumaßnahmen im Jahr 2021

Weitere im Jahr 2021 geplante Straßenbaumaßnahmen im Main-Spessart-Kreis sind unter anderem:
Altfeld: An der Kreuzung der Bundesstraße 8 und der Kreisstraße 31 ist der Anbau von Abbiegespuren an allen Ästen mit Erneuerung der Ampel geplant. Zur Anbindung des Gewerbeparks Söllershöhe soll ein Neubau einer Einmündung mit Ampel erfolgen. Zwischen den beiden Knotenpunkten wird die Asphaltdecke erneuert. Der Beginn ist im März 2021 mit dem Kreuzungsumbau B 8/MSP 31 terminiert und anschließend erfolgt die Anbindung des Gewerbeparks. Fertigstellung der Gesamtmaßnahme: circa Ende Juli 2021. Es wird teilweise zu Vollsperrungen kommen. Die Gesamtkosten betragen circa 2,2 Millionen Euro und werden anteilig durch Bund, Kreis und die Stadt Marktheidenfeld getragen.
Rieneck: Zwischen Rieneck und Burgsinn soll die Binder- und Deckschicht der Staatsstraße 2303 mit einer Verbesserung der Querneigung erneuert werden. Da zur Umsetzung eine Vollsperrung nötig wird und der Bau in den Sommerferien nicht möglich ist, weil der Landkreis bereits eine Maßnahme auf der Umleitungsstrecke hat, wird die Maßnahme in zwei Bauabschnitte in den Osterferien und Pfingstferien aufgeteilt. Die Umleitung läuft über Fellen, Ruppertshütten und Langenprozelten. Die Gesamtkosten betragen circa 700 000 Euro.
Gemünden: Der zweite Bauabschnitt in der Bergstraße (Staatsstraße 2303) soll unter einer Vollsperrung stattfinden. Dieser verläuft von der Einmündung zur Bundesstraße 26 bis auf Höhe der Straße "Schöne Aussicht". Dort erfolgt der Vollausbau von Straße und Gehwegen sowie die Erneuerung von Kanal und Wasserleitungen. Die Umleitung ist wie im ersten Bauabschnitt über Gössenheim und Wernfeld vorgesehen.
Gräfendorf: Die Deutsche Bahn baut in Gräfendorf den Bahnübergang um. Dabei wird auch die Staatsstraße in diesem Bereich angepasst. Hier kommt es in den Sommerferien zu einer vierwöchigen Vollsperrung.
Quelle: (mejk)
Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Main-Spessart und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Lohr
Autohäuser
Bau
Baubehörden
Baumaßnahmen
Bundesstraßen
Deutsche Bahn AG
Dieter Daus
Ruppertshütten
Sanierung und Renovierung
Stadt Marktheidenfeld
Stadträte und Gemeinderäte
Städte
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!