Würzburg

Beamter aus MSP schmuggelte Schinken und Kaffee ins Gefängnis

Das Amtsgericht hält einen Angeklagten wegen Bestechlichkeit für schuldig. Dennoch erhält er ein relativ mildes Urteil. Wie es scheint, aus gutem Grund.
Corpus delicti: ein Schwarzwälder Schinken.
Corpus delicti: ein Schwarzwälder Schinken. Foto: Aid
Dass ein in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Würzburg tätiger Beamter außerhalb des Gefängnisses für einen Insassen einkaufen ging, ihm die erworbenen Dinge dann in die Haft mitbrachte und dafür Geld erhielt, brachte dem Wärter nun ein Anklage wegen Bestechlichkeit ein. Allerdings hatte der Mann aus dem Landkreis Main-Spessart keine hoch gefährlichen Güter in die Haftanstalt geschmuggelt, sondern Schinken, Salami, Instantkaffee und Tabak im Wert von insgesamt rund 40 Euro.Dafür schickte die Ehefrau des Gefangenen dem Wärter Geld – dem Vernehmen nach 150 oder 200 Euro – per Post zu.
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