Marktheidenfeld

Besuch der Freien Wähler: Wie Warema Fachkräfte gewinnen will

Das Bild zeigt die Besuchergruppe im Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes: vordere Reihe von links: Marco Pintar, Christoph Vogel, Anna Stolz, Angelique Renkhoff-Mücke, Brigitte Riedmann, Holger Seidel. In der mittleren Reihe von links: Joachim Hörnig, Thomas Schiebel, Peter Utsch. In der hinteren Reihe von links: Christian Endres, Helga Schmidt-Neder, Armin Grein
Foto: Roberto Ruscica | Das Bild zeigt die Besuchergruppe im Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes: vordere Reihe von links: Marco Pintar, Christoph Vogel, Anna Stolz, Angelique Renkhoff-Mücke, Brigitte Riedmann, Holger Seidel.

Seit 1955 entwickelt Warema mit heute rund 4400 Mitarbeitern weltweit Sonnenschutzprodukte. Auch in der digitalen Zukunft strebt das Unternehmen eine Führungsrolle an. Eine Delegation der Freien Wähler Main-Spessart informierte sich deshalb am Marktheidenfelder Stammsitz des Unternehmens auf dem Dillberg über die konkrete Umsetzung der Unternehmensstrategie im Arbeitsalltag.

Firmenchefin Angelique Renkhoff-Mücke und Personalleiter Christian Endres gaben den Besuchern einen Überblick über das Unternehmen, steht in einer Pressemitteilung der Freien Wähler. Überragende Bedeutung komme bei einer Arbeitslosigkeit von gegenwärtig 1,6 Prozent in Main-Spessart der Gewinnung von qualifizierten Arbeitskräften zu. Mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen strebe man deshalb eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.

Ein Arbeitszeitstufenmodell habe maßgeblich dazu geführt, die Ferienzeit im Sommer so zu überbrücken, dass das Saisongeschäft nicht unter einem Fehlen an Fachkräften infolge unbesetzter Arbeitsplätze leide. Teilzeitarbeit, Lastenverteilung in Spitzenzeiten, Jahresschicht- und Jahresurlaubspläne, Arbeit in Homeoffice sowie die Möglichkeit zur Einrichtung von Lebensarbeitszeitkonten seien weitere Maßnahmen im Wettbewerb um die besten Fachkräfte.

Warema-Chefin: Ausländische Arbeitskräfte "stehen deutschen Kollegen in nichts nach"

Für Warema sei Standorttreue in gleichem Maße wichtig. Das Unternehmen unterhält gegenwärtig neben Marktheidenfeld zehn weitere Produktions- und Vertriebsstandorte in Deutschland. Mit ausländischen Arbeitskräften habe man an den deutschen Standorten sehr gute Erfahrungen gemacht. Es sei gelungen, ausländische Arbeitskräfte mit Unterstützung der Agentur für Arbeit in den Betrieb zu integrieren. Sie stünden heute ihren deutschen Kollegen in nichts nach, so die Firmenchefin und ihr Personalleiter. 

Die Ausbildungslage des Unternehmens bildete einen weiteren Schwerpunkt des Besuches. Die Besucher wurden durch die neu eingerichtete Ausbildungshalle des Unternehmens geführt. Deren Leiter, Tobias Harth, stellte die Einrichtungen vor und erläuterte das Konzept. Bis zu 80 Ausbildungsplätze könne man anbieten. Es sei beabsichtigt, auch für andere Firmen auszubilden, die über keine entsprechenden Ausbildungskapazitäten verfügen. Das Ausbildungskonzept trage dem Grundsatz Rechnung, dass Arbeitsprozesse in allen Branchen in Zukunft digitaler werden, die Arbeit aber menschlich bleiben soll.

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