Lohr

Besuche im Klinikum Main-Spessart in Lohr nicht mehr möglich

Der Landkreis Main-Spessart bekommt ein Zentralklinikum – das beschließt der Kreistag mit 49:8 Stimmen. Der Neubau soll bis etwa 2022 stehen. Die bisherigen Krankenhäuser in Karlstadt, Lohr und Marktheidenfeld (auf den Bildern von oben nach unten) werden erst dann aufgegeben und medizinisch anders genutzt. Wo der Neubau entstehen wird, steht noch nicht fest – die Entscheidung darüber fällt im Frühjahr 2016. Vor der Abstimmung im Kreistag hatte ein externes Gutachterteam aus Berlin die Kliniksituation im Landkreis analysiert und eindringlich für einen zentralen Neubau geworben. Die Zukunft der drei Krankenhäuser war lange umstritten, da sie seit 2011 zunehmend defizitär arbeiten. Alleine für 2015 erwartet das Klinikum ein Minus von fünf Millionen Euro, Tendenz weiter steigend.Fotos: Brachs (2) / Ungemach (1)
| Der Landkreis Main-Spessart bekommt ein Zentralklinikum – das beschließt der Kreistag mit 49:8 Stimmen. Der Neubau soll bis etwa 2022 stehen. Die bisherigen Krankenhäuser in Karlstadt, Lohr und Marktheidenfeld (auf den Bildern von oben nach unten) werden erst dann aufgegeben und medizinisch anders genutzt. Wo der Neubau entstehen wird, steht noch nicht fest – die Entscheidung darüber fällt im Frühjahr 2016. Vor der Abstimmung im Kreistag hatte ein externes Gutachterteam aus Berlin die Kliniksituation im Landkreis analysiert und eindringlich für einen zentralen Neubau geworben. Die Zukunft der drei Krankenhäuser war lange umstritten, da sie seit 2011 zunehmend defizitär arbeiten. Alleine für 2015 erwartet das Klinikum ein Minus von fünf Millionen Euro, Tendenz weiter steigend.Fotos: Brachs (2) / Ungemach (1)

Nach der Geriatrischen Rehabilitation in Marktheidenfeld herrscht nun auch im Krankenhaus in Lohr ab Dienstag, 2. November, ein generelles Besuchsverbot. Grund dafür sei das dynamische Infektionsgeschehen, wie das Landratsamt Main-Spessart mitteilt. Zugang zu beiden Einrichtungen des Klinikums Main-Spessart haben nun ausschließlich Mitarbeiter, Patienten und Personen mit dringlichem Anliegen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit, etwa Techniker oder Notärzte. Die Regelung dient zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor Infektionen. Ausnahmen seien weiterhin nach Abstimmung mit dem zuständigen Arzt möglich. ...

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