RETZBACH

Bibelpflanzen im Garten der Gesundheit?

(matz) Der Verein „Wein, Gesundheit und Tourismus im Main-Retztal veranstaltete mit dem Pfarrgemeinderat Retzbach einen Informationsabend zum Thema: Die Pflanzen der Bibel, ein Vorbild für den Retzbacher Gesundheitsgarten? Referent war Zellingens Bürgermeister Wieland Gsell.

Fundiert sprach er über den Baum der Erkenntnis, über den sich noch heute Wissenschaftler den Kopf zerbrechen. In gewissenhafter wissenschaftlicher Vorgehensweise skizzierte Dr. Gsell die möglichen Varianten der geografischen Lage des Garten Eden. Das Land um Euphrat und Tigris wird immer wieder als Ursprung genannt, von anderen Wissenschaftlern aber durchaus bezweifelt, sagte Gsell nach einer Pressemitteilung des Vereins.

Aus der Kunstgeschichte wurden in anschaulicher Weise Bildbeispiele zum Thema Sündenfall und Baum der Erkenntnis analysiert und dargestellt. Die von Laien nicht vermutete Vielfalt von Pflanzen mit Beispielen aus dem Alten und Neuen Testament beläuft sich nach statistischen Recherchen auf 230 Pflanzen. Herausragendes Beispiel ist hier der Weinstock, führte Gsell aus.

Eine große Aufgabe wird bei der Gestaltung des Gartens darin bestehen, eine überschaubare und angemessene Auswahl dieser Pflanzenbeispiele festzulegen.

Der ehemalige Thüngersheimer Bürgermeister Wilhelm Remling, heute Vorsitzender der LAG Wein, Wald, Wasser, stellte kurz seine Tätigkeit vor und betonte, dass gerade solche Projekte, wie von diesem Verein angegangen, äußerst förderungswürdig seien. Der Gesundheitsgarten stehe der gesamten Bevölkerung zur Verfügung.

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