Bischbrunn

Bischbrunn: Neues Baugebiet Rosenberg III bereitet Probleme

Zur zweiten Gemeinderatssitzung der neuen Legislaturperiode versammelte sich der Bischbrunner Gemeinderat in der Aula der Grundschule Oberndorf. Weiterhin ist eine Rückkehr in das Rathaus wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Über das geplante Vorgehen zur Wiedereröffnung gemeindlicher Sportstätten informierte Bürgermeisterin Agnes Engelhardt.

Die Bürgermeister der VG Marktheidenfeld stehen bei dieser und ähnlichen Fragen im stetigen Austausch, um eine einheitliche Lösung zu finden. Nach wie vor seien auf Anordnung der Bayerischen Staatsregierung strenge Auflagen von den Kommunen und den Sportvereinen zu erfüllen, die eine schnelle Rückkehr zur Normalität nicht zulassen würden, so Engelhardt.

Fehlende Prüfstatik für Rosenberg III

Ebenso wenig erfreulich ist die Situation am neu entstehenden Baugebiet Rosenberg III, berichtete die Bürgermeisterin. Die Firma Feickert ist mit den Arbeiten am dortigen Regenrückhaltebecken beauftragt, konnte mit diesen aber nicht planmäßig beginnen. Grund hierfür ist die fehlende Prüfstatik. Der beauftragte Statiker hatte es versäumt, rechtzeitig die Arbeiten durchzuführen und die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

Deshalb reichte die Firma Feickert nun ihre Nachtragsrechnung ein. Diese beinhaltet Positionen wie den Stillstand der Bagger für zwei Monate, den Betonmehrpreis ab dem 1. Januar, einen Teuerungszuschlag aufgrund der Bauzeitverschiebung und die zusätzlichen Kosten einer neuen Baustelleneinrichtung. Insgesamt beläuft sich die Rechnung auf 29 686 Euro.

Die Gemeinde Bischbrunn könne für diese Mehrkosten nichts, sei als Auftraggeber dennoch erstmal zahlungsverpflichtet, sagte Engelhardt. Der Gemeinderat stimmte daher dieser Zahlung einstimmig zu. Dennoch werde aktuell bereits geprüft, ob der Verzugsschaden vom verursachenden Statiker zu erstatten ist.

Entschädigungen der Bürgermeister bleiben unverändert

Anschließend wurden die Beschlüsse zur Entschädigung der Bürgermeister aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung bekannt gegeben. Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Agnes Engelhardt erhält weiterhin eine monatliche Entschädigung von 4671,24 Euro.

Ebenso unverändert bleiben die Beträge der Stellvertreter. Der zweite Bürgermeister wird wie gehabt mit 510,96 Euro monatlich entschädigt, die Vergütung des dritten Bürgermeisters beläuft sich noch auf 34,81 Euro im Monat.

Bauanträge wurden genehmigt

Zwei weitere Tagesordnungspunkte der Gemeinderatssitzungen waren Bauanträge. Der erste Bauantrag beinhaltete den Anbau eines Kellerraumes zur Heizöllagerung. Gegen dieses Vorhaben Am Ackerpfad in Oberndorf hatte der Gemeinderat keine Einwände. Einstimmig wurde auch der zweite Bauantrag zur Errichtung einer Doppelgarage in der Grundstraße in Oberndorf genehmigt.

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