Wombach

Blütenweg hält, was Name verspricht

Blumensichtung in Wombach: Sigrid Eirich und Manfred von Seggern vom Obst- und Gartenbauverein machten sich die Entscheidungen nicht leicht.
Blumensichtung in Wombach: Sigrid Eirich und Manfred von Seggern vom Obst- und Gartenbauverein machten sich die Entscheidungen nicht leicht. Foto: Gabi Nätscher

Fast fühlte man sich ein wenig an Shakespeare und seinen berühmten Satz erinnert, wenn man am Sonntag mit der Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins durch die Straßen und Fußwege Wombachs streifte. "Bild oder nicht Bild?", war die häufigst gestellte Frage oder "Nehmen wir das mit – oder nicht?"

Unterwegs waren vier Mitglieder der Vorstandschaft, weil der Verein im Frühjahr zum Wettbewerb "Wer hat den schönsten Blumenschmuck in Wombach?" aufgefordert hatte (wir berichteten). Die Idee war, dass die Bewohner von Wombach einen Anreiz für eine schönere, buntere Garten-, Vorplatz- und Eingangsgestaltung geboten bekommen.

Immer auf der Suche

Das hatte natürlich auch für Nichtmitglieder des Vereins gegolten. Und jetzt war es soweit: jeweils zu zweit liefen Manfred von Seggern und Sigrid Eirich den nördlichen Teil sowie Hermann und Christine Hübner den südlichen Teil von Wombach komplett ab. Immer auf der Suche nach schönem Blumenschmuck, der von der Straße aus einsehbar war und dann natürlich auch per Bild festgehalten wurde.

Kurz wurde sogar überlegt, ob man die Betreffenden »herausklingeln« und informieren sollte, dass ein Foto gemacht wird. "Aber das ist am Sonntagmorgen schon etwas ungünstig", meint Beisitzer und Mitinitiator Manfred von Seggern beim Rundgang. "Wir werden dann im Falle, dass jemand ausgewählt wird, diejenigen benachrichtigen und auch fragen, ob das Foto veröffentlicht werden kann. Aber das betrifft ja nur die drei Gewinner, die anderen Bilder werden wir nicht weiter verwenden", sagt der Vorsitzende Hermann Hübner zu diesem Thema.

Mit wohlwollendem Blick

Immerhin mit 79 Fotos kamen Manfred von Seggern und Sigrid Eirich nach rund zweieinhalb Stunden zurück, obwohl der Rundgang teilweise sehr enttäuschend für beide war. "Ich hätte mir das schon ein wenig blumenbunter vorgestellt", brachte es von Seggern auf den Punkt.

"Da müssen wir wohl ein bisschen wohlwollend sein, vielleicht hatte es ja hier vorher schön geblüht", meinte er auch zu dem einen oder anderen (Vor-)Garten, der dann doch noch ein Foto bekam. Gegen Ende der Tour wurden die beiden Juroren dann noch fündig: "Der Blütenweg macht seinem Namen alle Ehre", stellten sie fest.

Sind diese Blumen ein Bild wert? Sigrid Eirich und Manfred von Seggern beim Wombacher Rundgang.
Sind diese Blumen ein Bild wert? Sigrid Eirich und Manfred von Seggern beim Wombacher Rundgang. Foto: Gabi Nätscher

"Nichts Weltbewegendes", antwortete auch Hermann Hübner auf die Frage, ob sie tollen Blumenschmuck entdeckt hätten. "Ungefähr drei Objekte, die richtig schön waren, aber es war schon ein wenig enttäuschend. Vielleicht ist es auch Corona geschuldet, weil die Gartencenter ja zur Auspflanzzeit geschlossen hatten und die Menschen deshalb auf Blumen verzichtet haben? Aber das sind nur Mutmaßungen."

Mit immerhin rund 20 Fotos kamen die Hübners vom Unterdorf heim. In den nächsten Tagen wird sich die Vorstandschaft alle Fotos anschauen. Unterstützt wird der Obst- und Gartenbauverein von Petra Büttner vom Verband für Wohneigentum. Dann wird eine Entscheidung getroffen, welches Wombacher Haus den schönsten Blumenschmuck hat. Ende August werden diese prämiert.

"Ich bin jetzt wirklich sehr gespannt, wer gewinnen wird", meint Herrmann Hübner. Immerhin gibt es drei Essensgutscheine für das Wombacher Gasthaus Spessarttor.

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