Fellen

Bürgermeisterin erklärt bei Ortstermin die Kostensteigerungen in Fellen

Beim Ortstermin im Kirchweg erklärte Fellens Bürgermeisterin Zita Baur dem Gemeinderat die entstandenen Mehrkosten für die Mauersanierung.
Beim Ortstermin im Kirchweg erklärte Fellens Bürgermeisterin Zita Baur dem Gemeinderat die entstandenen Mehrkosten für die Mauersanierung. Foto: Jürgen Gabel

Die marode Stützmauer und die Oberflächenentwässerung am Kirchweg beschäftigen den Gemeinderat von Fellen bereits mehr als zwei Jahre. Nachdem Schadensbehebung durch die beauftragte örtliche Baufirma Haas-Bau deutlich teurer wurde, bat Bürgermeisterin Zita Baur den Gemeinderat zu einem Ortstermin und stellte klar: "Es war deutlich mehr kaputt war als ursprünglich vermutet und kalkuliert." Dies führte zu einem weit größeren Arbeitsaufwand.

Durch eindringendes Oberflächenwasser aufgrund von Setzungen der Abflussrinne ist nicht nur der Mauerkopf erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden, sondern teilweise musste das Sandsteinmauerwerk großzügig entfernt und neu aufgemauert werden. Hierfür konnten teilweise Sandsteine aus dem alten Sägewerk verwendet werden, weitere mussten neu bei einem Steinmetz gekauft werden. Die Erneuerung der Wasserrinnen war dringend nötig und neue Einläufe für das Oberflächenwasser wurden installiert. Der überschüssige Asphalt musste ausgebaut und entsorgt werden.Die einst kalkulierten 32 000 Euro wuchsen um 17 300 Euro, dazu kommen noch Asphaltarbeiten für 4500 Euro.

Das Gremium beurteilte die Sanierungsarbeiten als recht gelungen, hatte aber an den Mehrkosten deutlich zu schlucken. Letztlich wurden sie aber einmütig gebilligt. auf die Frage nach einer Erneuerung des Schutzgeländers sagte Baur: "Darüber werden wir im Gemeinderat nochmals reden müssen".

Für Buswartehäuschen in Holzausführung

Ein weiterer Ortstermin führte das Gremium an die Baustelle der Erneuerung der Ortsdurchfahrt im Bereich des Sportplatzes. Dort stand die Vergabe zusätzlicher Leistungen sowie die Erstellung eines Buswartehauses in Richtung Burgsinn an. Die Bürgermeisterin zeigte sich begeistert vom Arbeitsfortschritt und der handwerklichen Ausführung des Straßenbauprojekts. Die für das Wartehäuschen 2017 geschätzten Gesamtkosten von 12 500 Euro seien längst überholt, sagte Baur. So gebe es ein Angebot für eine Stahlkonstruktion mit Glasdach mit 13 000 Euro und eines der Firma Tim Interwies (Rengersbrunn) für eine Ausführung in Holz mit Ziegeldach für 5355 Euro.

Die Gesamtkosten für Betonarbeiten, Sandsteinverblendung und Holzkonstruktion bezifferte die Bürgermeisterin mit rund 20 000 Euro. Hierzu gibt es eine Förderung von 5000 Euro. Im Gemeinderat setzte sich die Tendenz für die günstigste Lösung deutlich durch. Einstimmig ermächtigte das Gremium die Bürgermeisterin, die Leistungen an den kostengünstigsten Anbieter zu vergeben.

An der Ortseinfahrt möchte Baur eine konzentrierte Schilderanlage mit einheitlich großen Einzelschildern errichten lassen, welches die bisher bunte Mischung von unterschiedlichen Größen, Materialien, Schriften und Farben ablöst. Das neue Leitsystem in Blau weist auf die Firmen im gesamten Ortsbereich hin.

Straßenfreigabe zum 7. Mai

Baur freute sich besonders über die gelungene Einfahrt zum DJK-Gelände, die wirklich "klasse" wurde und ein Gewinn für den Verein darstellt. Die Ortsdurchfahrt hat künftig zwei großzügige Bushaltestellen und sorgt durch die beiden Querungshilfen für Sicherheit. Weiter ist dieses Straßenstück künftig mit einer Straßenbeleuchtung ausgestattet, um den Charakter des Innenorts zu unterstreichen und die Geschwindigkeit zu reduzieren. Zita Baur freute sich, dass der erste Bauabschnitt bereits zwei Monate früher weitgehend fertiggestellt ist, sodass der Verkehr ab Donnerstag, 7. Mai, in Richtung Burgsinn beziehungsweise von Burgsinn in Richtung Fellen und Ruppertshütten wieder freigegeben werden kann.

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