Lohr/Marktheidenfeld

CSU: Schließung der Führerscheinstellen rückgängig machen

Die CSU-Ortsverbände Lohr und Marktheidenfeld sowie die jeweiligen Stadtratsfraktionen fordern in einer Stellungnahme eine Kehrtwende des Landkreises.
Die Kfz-Zulassungsstelle in Lohr ist geblieben, die für die Führerscheine zuständige Mitarbeiterin im Juli aber nach Karlstadt gewechselt.
Die Kfz-Zulassungsstelle in Lohr ist geblieben, die für die Führerscheine zuständige Mitarbeiterin im Juli aber nach Karlstadt gewechselt. Foto: Björn Kohlhepp

Widerstand wird laut von Seiten der CSU aus Marktheidenfeld und Lohr gegen die Schließung der dortigen Führerscheinstellen, die im Juli vollzogen wurde. Vor einem Vierteljahr waren die Standorte in Karlstadt zusammengefasst worden. In der Bevölkerung hatte es an diesem Schritt Kritik gegeben, auch die UGM-Liste im Kreistag hatte Änderungen gefordert.  

Nun gibt es eine gemeinsame Stellungnahme der CSU-Ortsverbände und Stadtratsfraktionen aus Lohr und Marktheidenfeld, in der gefordert wird, die Schließung der Führerscheinstellen in Lohr und Marktheidenfeld rückgängig zu machen. Die Entscheidung sei für alle Bewohner des Landkreises, abgesehen vom Einzugsgebiet Karlstadt, von großem Nachteil.

In der Stellungnahme heißt es: "Mit großer Sorge und enormem Mehraufwand für die Bürger unseres Landkreises verbunden, sieht Richard Oswald (CSU Marktheidenfeld), die Schließung der Führerscheinstellen und das Festhalten an dieser Entscheidung. Es ist eine Einschränkung eines schon bisher dünnen Serviceangebotes unseres Landkreises. Ganz und gar nicht wird sich Marktheidenfeld mit dieser Verlegung zufriedengeben. Sollte es am Platz und den Räumlichkeiten mangeln, so ist sicher eine Unterstützung durch die Rathäuser im Besonderen der Einwohnermeldeämter in den betroffenen Städten möglich, so Dirk Rieb für die CSU Lohr.

Eine jeweils voll besetzte Planstelle ist unter Umständen in Lohr und in Marktheidenfeld momentan nicht notwendig. Hierfür gibt es neben einer Schließung bestimmt auch andere Lösungsansätze, wie eine tageweise Öffnung oder reduzierte Öffnungszeiten. Fest steht aber, aufgrund verschiedenster Gesetze und Vorschriften wird der Bürger noch öfter zur Führerscheinstelle gebeten und aus diesem Grund muss das Serviceangebot vor Ort wieder geschaffen werden. Selbstverständlich neu diskutiert werden kann dies, wenn die Onlinestrecke sicher und dauerhaft funktioniert."

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